Neuer Job für Ex-FC-Kapitän? „Will nicht verneinen“: Diesen Krisen-Klub könnte Lottner übernehmen

Dirk Lottner trainiert Energie Cottbus in der Regionalliga.

Dirk Lottner während seiner Zeit bei Energie Cottbus, hier am 1. November 2020.

Nach EXPRESS.de-Informationen könnte Dirk Lottner neuer Trainer der Würzburger Kickers werden. Der langjährige Profi des 1. FC Köln bestätigt den Kontakt zum Drittligisten.

Köln. Rettet Dirk Lottner (49) die Würzburger Kickers? EXPRESS.de erfuhr: Der frühere Kapitän des 1. FC Köln ist ein Kandidat auf den Trainerposten beim Drittligisten!

Am Montag (4. Oktober 2021) setzte Würzburg Chefcoach Torsten Ziegner (43) vor die Tür, fahndet nun nach einem Nachfolger. Mit sieben Punkten aus elf Spielen hat der Zweitliga-Absteiger einen krassen Fehlstart hingelegt, ist aktuell Vorletzter – punktgleich mit Schlusslicht Havelse. So droht der direkte Absturz in die Regionalliga.

Dirk Lottner: Kontakt zu Würzburger Kickers

Oder geht’s jetzt volle Lotte aus dem Keller? EXPRESS fragte beim Ex-FC-Profi nach. Lottner bestätigt: „Ich will nicht verneinen, dass es einen Kontakt zu Würzburg gegeben hat. Mehr möchte ich dazu aktuell aber nicht sagen."

Nach dreieinhalb Jahren in Saarbrücken übernahm der gebürtige Kölner im September 2020 Energie Cottbus, stand corona-bedingt aber nur neunmal an der Seitenlinie. Trotz starker Bilanz (fünf Siege, nur eine Niederlage) trennten sich die Wege im April wieder.

Die Begründung des Regionalligisten: „Angesichts der besonderen Herausforderungen, die sich aus der COVID-19-Pandemie an unseren Verein stellen, sind die sportlichen Möglichkeiten und Zielsetzungen zwischen unserem Verein und Cheftrainer Dirk Lottner, wie sie zu Beginn seiner Tätigkeit besprochen waren, nicht mehr deckungsgleich.“

Lottners Vertrag wurde zum 30. Juni aufgelöst, dementsprechend steht er für eine neue Aufgabe zur Verfügung. „Natürlich bin ich momentan verfügbar und verfolge den aktuellen Fußball", so der frühere Freistoß-Spezialist.

Dirk Lottner lobt Steffen Baumgarts 1. FC Köln

174 Pflichtspiele absolvierte Lotte für den FC, traf dabei 57-mal. Klar, dass er auch die Geißböcke noch im Blick hat: „Die Entwicklung ist absolut erfreulich, es wird ein anderer Fußball gespielt als der, den wir zuletzt gewohnt waren.“

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Lottner schwärmt nach dem Top-Start unter Steffen Baumgart (49) geradezu: „Die Jungs haben mehr Freiheiten, intuitiv zu handeln und auszuschwärmen, es geht nicht mehr darum, nur gegen den Ball zu arbeiten – und das kommt den Spielern zugute."

Ob in Würzburg oder bei einem anderen Verein: Bevor Lotte auf die Trainerbank zurückkehrt, genießt er noch die Zeit zu Hause bei seiner Familie. Und probierte sich nebenbei an der Seite von Eventveranstalter Jürgen „Blacky“ Schwarz im Rahmen einer Veranstaltung am Wörthersee beim Kölner Abend als Moderator aus: „Das hat Spaß gemacht, aber natürlich bleibe ich Fußballtrainer."

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