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Er wollte schon wegFC-Profi wieder oben auf: „Arbeit wird belohnt“

Linton Maina jubelt gegen Freiburg.

Linton Maina jubelt über das 1:0 gegen Freiburg, das er mit seiner Hereingabe provoziert hatte. 

Linton Maina hatte beim 1. FC Köln lange einen schweren Stand unter Lukas Kwasniok. In den vergangenen Wochen scheint der Knoten beim Aufstiegshelden aber geplatzt zu sein.

Er wollte zwischenzeitlich schon weg, jetzt blüht er plötzlich auf. Linton Maina hat beim 1. FC Köln keine leichten Monate hinter sich. Der Aufstiegsheld, der auf der Meisterfeier mit viel Tamtam seine Vertragsverlängerung bekannt gegeben hat, kam unter Lukas Kwasniok lange nicht zum Zug.

In den ersten 16 Spielen der Saison stand der Flügelspieler lediglich zweimal in der Startelf (0 Scorerpunkte). Doch im Winter hat sich Maina, der zwischenzeitlich schon den Markt sondieren ließ, wieder herangekämpft.

Maina bekommt Startelf-Garantie gegen Wolfsburg

Zuletzt durfte er dreimal hintereinander beginnen und damit öfter als im gesamten Rest der Spielzeit. Dieses Vertrauen, das ihm der Coach derzeit schenkt, zahlt der schnelle Außen mit Leistungen zurück. Gegen die Bayern erzielte er sein erstes Saisontor, in Freiburg provozierte er das Eigentor von Max Rosenfelder mit seiner Hereingabe – drei Spiele, zwei Scorer.

Eine Erklärung, warum es so lange gedauert hat, bis der Knoten beim 26-Jährigen geplatzt ist, hat Kwasniok auch nicht. „Ich weiß es nicht, aber es ist schön, dass das der Fall ist“, sagt der Coach.

Er führt aus: „Dass Linton Potenzial hat, wissen wir. Seine Situation war zu Beginn der Saison nicht einfach. Er hat sich über die Schiene nach und nach ins Blickfeld gearbeitet. Am Ende wird Arbeit belohnt, es braucht nur etwas länger.“

Inzwischen darf er auf seiner Lieblingsposition vorne links ran. Das liegt daran, dass Jakub Kaminski derzeit überall gebraucht wird, nur nicht da, wo er am stärksten ist. Und Said El Mala derzeit ein klitzekleines Zwischentief durchschreitet und wieder als Joker eingesetzt wird.

Es ist die Chance für Maina, sich mit guten Leistungen festzuspielen. „Wir hoffen, dass er die Phase so lange wie möglich aufrechterhalten kann. Er kann mit seinem Tempo und seiner Quirligkeit jedem Gegner Probleme bereiten. Er ist oben auf, wir wollen das Momentum nutzen“, sagt Kwasniok.

Heißt auch, dass Maina gegen den VfL Wolfsburg (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) erneut von Beginn an auflaufen wird. Kwasniok erteilte seinem Schützling eine Startelf-Garantie gegen die „Wölfe“. „Er wird am Freitagabend sicher wieder beginnen“, bestätigte der Coach.

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