Conference League 1. FC Köln braucht Quali-Schützenhilfe – sonst droht Playoff-Hammer

Die Profis des 1. FC Köln jubeln gegen Arminia Bielefeld.

Mit dem Einzug in die Conference-League-Gruppenphase kann der 1. FC Köln, hier am 23. April 2022 gegen Arminia Bielefeld, seine starke Vorsaison krönen.

Die Conference League steht in den Startlöchern. Der 1. FC Köln greift zwar erst Mitte August in den Wettbewerb ein, sollte die ersten Qualifikationsrunden allerdings genau im Blick haben.

Während die FC-Profis und Steffen Baumgart (50) ihre letzten Urlaubstage genießen, wirft die Conference League bereits ihre Schatten voraus. In dieser Woche wurden die ersten beiden Quali-Runden ausgelost. Köln steigt zwar erst in den Playoffs ein, braucht aber schon zuvor Schützenhilfe. Sonst droht im Kampf um die Gruppenphase und Millionen-Prämien ein Hammer-Gegner!

Kompliziert, komplizierter, Conference League…

In der Qualifikationsphase für den jüngsten der drei Europapokal-Wettbewerbe den Überblick zu bewahren, ist alles andere als einfach: Insgesamt vier Runden, die jeweils schon ausgelost werden, bevor die vorherige überhaupt gespielt wurde. Obendrein verschiedene „Wege“, da die Verlierer aus den Champions-League- und Europa-League-Qualis „nach unten“ gereicht werden.

1. FC Köln in Conference-League-Playoffs Stand jetzt ungesetzt

Fest steht: Der 1. FC Köln greift in der vierten Runde, den Playoffs, ein – und ist Stand jetzt nicht gesetzt!

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Heißt konkret: Bei der Auslosung am 2. August könnte den Geißböcken eine Star-Truppe wie der FC Villarreal (Spanien) oder West Ham United (England) zugeteilt werden. Das würde die Chancen auf den Einzug in die Gruppenphase mit sechs Spielen und knapp drei Millionen Euro Antrittsprämie natürlich schmälern.

Wie kann der FC den Top-Teams sicher aus dem Weg gehen? Entscheidend für die Setzliste ist der UEFA-Koeffizient der Teilnehmer. Kölns Wert beträgt 15,04. Um in den Playoffs doch zu den insgesamt 17 gesetzten Mannschaften zu gehören, muss der FC hoffen, dass drei Klubs mit höheren Koeffizienten zuvor die zweite Quali-Runde (21./28. Juli) nicht überstehen.

Auf diese Mannschaften muss der
1. FC Köln in der Qualifikation achten

Zum Beispiel der SK Rapid Wien (16), der auf den Sieger des Erstrunden-Duells zwischen Christian Clemens‘ Verein Lechia Gdańsk (Polen) und Akademija Pandev (Nordmazedonien) trifft. Der FC Basel (55), Slavia Prag (52), Young Boy Bern (37), AZ Alkmaar (28,5), PAOK Thessaloniki (25), Istanbul Başakşehir FK (25), Maccabi Tel Aviv (24,5), FK Astana (20,5), Molde BK (19), APOEL Nikosia (18), Steaua Bukarest (17,5) und BATE Baryssau (17,5) zählen ebenfalls zu den Teilnehmern mit höheren Koeffizienten, die sich zunächst mal für die Playoffs qualifizieren müssen.

Es ist also durchaus möglich, dass Köln noch in den „Gesetzt“-Topf rutscht. Und selbst als ungesetztes Team muss (mit etwas Losglück) kein harter Brocken wie Villarreal, West Ham, Florenz oder Nizza warten. Union Berlin war vergangene Saison ebenfalls ungesetzt, traf in den Playoffs aber auf den finnischen Underdog Kuopion PS, weil dieser wiederum zuvor in der 3. Quali-Runde eine gesetzte Mannschaft ausgeschaltet hatte. In der Conference League ist alles ein wenig komplizierter...

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Nimmt Steffen Baumgart mit seinen Jungs die Playoff-Hürde (Hin- und Rückspiel am 18. und 25. August) sind in der Gruppenphase (ab 8. September) neben der Antrittsprämie auch zusätzliche Millionen-Einnahmen aus drei weiteren Heimspielen garantiert, die Fans dürfen sich zudem auf drei stimmungsvolle Euro-Reisen freuen.

Und natürlich will der FC auch sportlich etwas reißen, international möglichst lange dabei sein. Sturm-Einkauf Steffen Tigges (23) sagte nach seiner Unterschrift am Geißbockheim: „Ich denke, dass wir zusammen in der kommenden Saison etwas Großes erreichen können. Gerade mit der Conference League haben wir eine Riesenchance dazu.“ Mit Schützenhilfe in den Quali-Runden wird sie gleich noch riesiger…

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