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Abwehr-PuzzleWer füllt das Chabot-Vakuum beim FC? Chance für einen „Vergessenen“

Rijad Smajic jubelt über einen Treffer gegen Wegberg-Beeck.

Rijad Smajic (hier am 7. Oktober 2023) hofft in der kommenden Saison auf seinen Prof-Durchbruch beim 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln muss den schmerzhaften Abgang von Jeff Chabot kompensieren. Neben Routinier Dominique Heintz scharren auch noch zwei hoffnungsvolle Abwehr-Talente mit den Hufen. 

von Jürgen Kemper (kem)

Dieser Abgang beim 1. FC Köln hatte sich angekündigt, die Vollzugsmeldung war dann aber doch noch mal ein Stich ins Herz eines jeden FC-Fans.

Denn der Verlust von Jeff Chabot (26) – wechselt dank einer Ausstiegsklausel für vier Millionen Euro zum VfB Stuttgart – reißt ein empfindliches Loch in die Kölner Abwehr, das aufgrund der Cas-Sperre nicht mit einem externen Zugang geschlossen werden kann. Es bleibt also nichts anderes übrig, als in den eigenen Reihen nach einem designierten Chabot-Nachfolger zu suchen.

Steffen Baumgart lobte Rijad Smajic in den höchsten Tönen

Die naheliegendste Lösung ist Dominique Heintz (30). Der Routinier hat kürzlich erst seinen Vertrag bis 2026 verlängert und erhofft sich nach dem Abgang des Abwehrchefs deutlich mehr Spielzeit in der 2. Liga.

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Es könnte aber auch die Stunde eines „Vergessenen“ schlagen. Denn mit Rijad Smajic (20) hat der Klub ein Verteidiger-Juwel in der Hinterhand, das als großes Versprechen für die Zukunft galt, bevor es ganz still um ihn geworden ist.

Der bosnische U-Nationalspieler war unter Steffen Baumgart (52), der den Jungen intern in den höchsten Tönen lobte, fest im Trainingsbetrieb integriert. Smajic (Vertrag bis 2025) gehörte phasenweise sogar dem FC-Kader in der Conference League und der Bundesliga an, kam dort jedoch noch nicht zum Einsatz. Als große Klubs wie Benfica Lissabon anklopften, überredete der Ex-Coach ihn zu einem Verbleib und auf seine Chance zu warten. 

Doch bevor es so weit kam, warf ihn schließlich eine schwere Sprunggelenksverletzung die gesamte Rückrunde 2022/23 aus der Bahn.

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Smajic musste quasi wieder „bei null“ anfangen und sich auch in der U21 erst wieder seinen Stammplatz erkämpfen. Das hat er im Laufe der Saison erfolgreich getan und bildete seitdem ein erfolgreiches Gespann mit Kollege Elias Bakatukanda (20), der sich ebenfalls große Hoffnungen auf einen Profi-Durchbruch in der kommenden Saison macht.

Was Smajic und Bakatukanda so wertvoll macht: Das Duo ist flexibel einsetzbar, beide können sowohl als rechter oder als linker Innenverteidiger aufgeboten werden. Beide haben sich mit starken Leistungen für Höheres empfohlen und drängen nun auf ihre lang ersehnte Chance. Wenn nicht jetzt, wann dann?