Der 1. FC Köln hält Ausschau nach Verstärkungen für die Abwehr. Dabei gerät auch ein alter Bekannter ins Visier, mit dem man sich im Winter schon einig war.
Im Winter war man sich einigDeshalb rückt beim FC ein alter Bekannter wieder ins Visier

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Sebastiaan Bornauw kommt bei Leeds nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

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Der 1. FC Köln stellt sich in der kommenden Saison in der Abwehr neu auf. Dominique Heintz bekam keinen neuen Vertrag und bei Cenk Özkacar verzichtete der Klub darauf, die Kaufoption zu ziehen.
Dabei zeigte der Türke nach anfänglichen Anpassungsproblemen durchaus vielversprechende Ansätze, war mitten in der Saison sogar zeitweise Kölns stabilster Verteidiger. Doch unter dem Strich war „Cenk“ wohl zu inkonstant in seinen Leistungen.
FC war sich im Winter mit Bornauw einig
Der Verteidiger leistete sich immer mal wieder einen Lapsus (zuletzt gegen Heidenheim), zudem ließ sein Aufbauspiel ebenfalls zu wünschen übrig. Letztendlich wurde man sich auch nicht über das künftige Gehalt einig.
„Wir hatten unsere Themen bei den Standards, offensiv wie defensiv. Da müssen wir besser werden und da wollen wir uns anders aufstellen“, sagt Thomas Kessler und verrät: „Auf der Innenverteidigerposition schauen wir uns sehr intensiv um.“
Der neue Mann soll eine Sache mitbringen, die allen Verteidigern in dieser Saison abgegangen ist: Torgefährlichkeit. Kein Einziger (!) Verteidiger schoss oder köpfte in dieser Saison ein Tor, bei den Standards fehlte es trotz Größe an Waffen. Das soll sich kommende Saison ändern.
Dabei gerät ein alter Bekannter wieder ins Visier der Verantwortlichen. Denn nach EXPRESS.de-Informationen wurde der Kontakt zu Sebastiaan Bornauw wieder intensiviert. Bereits im Winter war man am Belgier dran, damals war man sich mit dem Blondschopf sogar schon einig. Doch sein Klub Leeds United machte dem FC einen Strich durch die Rechnung und behielt Bornauw schließlich.
Nun werden die Karten neu gemischt, der Belgier steht auf einer Shortlist mit anderen Verteidigern, auf der der zuletzt gehandelte Sedi Kinteh (Tromso IL) nach EXPRESS.de-Informationen nicht draufsteht.
Präferiert wird eigentlich ein Linksfuß, Bornauw dagegen ist wie auch Joel Schmied, Jahmai-Simspon-Pusey, Rückkehrer Julian Pauli und Rav van den Berg ebenfalls ein Rechtsfuß. Aber vor allem „Königstransfer“ van den Berg ist bislang vieles schuldig geblieben, weshalb sich die Verantwortlichen auch Gedanken um diese Position machen.
Bornauw wäre zudem ein dringend benötigter Achsenspieler in der Abwehr, der bis zum Comeback von Timo Hübers fehlt. Zudem erhoffen sich die Verantwortlichen vor allem im Kopfballspiel ein deutliches Upgrade.
Und Bornauw hat auch immer mal wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei die Saison 2019/20, als er für den FC sechs Bundesliga-Tore erzielte.
