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„Es funktioniert, was er erzählt“ Spieler-Lob für Baumgart – FC ist fleißigstes Team der Liga

Steffen Baumgart brüllt den 1. FC Köln nach vorne.

Steffen Baumgart ist mit Leib und Seele Trainer des 1. FC Köln (hier bei der knappen Pleite gegen die Bayern am 22. August 2021).

Der 1. FC Köln ist trotz der knappen Niederlage beim FC Bayern München auf einem guten Weg. Steffen Baumgart hat dem FC eine neue DNA verpasst. Die Spieler glauben an den eingeschlagenen Weg 

Köln. Der 1. FC Köln schnupperte am Sonntag (22. August 2021) an der Sensation beim FC Bayern München. Die Enttäuschung mit leeren Händen nach Hause zu fahren, überwog am Tag danach dem Stolz dem Rekordmeister einen spektakulären Kampf geliefert zu haben. „Die Chance in München etwas zu holen, war wohl nie so groß wie am Sonntag“ sagte Verteidiger Rafael Czichos (30): „Wir sind traurig, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben.“

Rafael Czichos vom 1. FC Köln im Duell mit Bayerns Robert Lewandowski.

Rafael Czichos vom 1. FC Köln leistete Superstar Robert Lewandowski vom FC Bayern München erbitterten Widerstand (22. August 2021).

Doch die Art und Weise, wie der FC der besten deutschen Mannschaft Paroli geboten hat, nötigte nicht nur dem Gegner Respekt ab, sondern bestärkt auch die FC-Kicker auf ihrem neuen Weg unter Steffen Baumgart (49). „Die Jungs sehen, dass es geht. Wir sehen eine stetige Entwicklung mit kleinen Schritten. Wir sind auf einem guten Weg“, sagt der FC-Trainer.

Steffen Baumgart bringt den Mut zurück zum 1. FC Köln

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Mit dem frischen Wind ist auch ein wieder entdecktes Selbstverständnis ans Geißbockheim zurückgekehrt. „Er lebt vor, dass wir dran glauben sollen, dass wir alles erreichen können, was wir wollen. Es war wichtig, dass wir in der Vorbereitung und nun in den ersten beiden Bundesligaspielen gemerkt haben, dass, was er erzählt, auch funktioniert. Das gibt der Mannschaft Mut“, sagt Czichos.

Und den spürt man bei jedem einzelnen auf dem Platz. Baumgarts Handschrift ist bereits in der Frühphase der Saison zu erkennen. Der FC-Trainer lässt intensiven Stress-Fußball spielen und rückt auch nicht gegen große Namen von seiner Linie ab. Das hätte sich gegen den frisch gebackenen Supercup-Sieger beinahe ausgezahlt, wenn nicht die individuelle Qualität der Bayern am Ende das Zünglein an der Waage gewesen wäre.

„Schon cool zu sehen, was da an der Seitenlinie abgeht: Wie er seine Jungs pusht, sie nach dem 3:2 immer nach vorne treibt. Die haben nicht nur gekämpft und geackert, sondern auch nach vorne gespielt. Das hat mir imponiert, sie haben das gut gemacht, auch wenn es uns natürlich nicht passieren darf, dass wir nach 2:0 das 2:2 kassieren. Solche Typen tun der Bundesliga gut. Ich feiere so was ab“, sagte Bayerns Joshua Kimmich (26). 

1. FC Köln ist Spitzenreiter bei den Laufwerten

Keine Frage: Mit den ersten beiden Spielen hat der FC nach holpriger letzter Saison schon erste Ausrufezeichen gesetzt. Auch in den Statistikbüchern: Denn mit 123 Kilometern lief der FC mehr als jeder andere Bundesligist an diesem Spieltag. Mit insgesamt 239,7 Kilometern führt man bei den Laufwerten nach zwei Spieltagen vor den Bayern (238), der kommende Gegner, VfL Bochum, liegt als Letzter mit 212,5 Kilometern über 27 Kilometer hinter dem FC. Gleiches für „intensive Läufe“. Auch hier führt der FC mit 1526 intensiven Läufen vor dem FC Bayern (1496).

„Wir sind an diesem Spieltag 20 Kilometer mehr gelaufen als der VfB Stuttgart. Das ist nicht so schlecht. Wir haben bisher gezeigt, dass es für jeden Gegner eklig ist, gegen uns zu spielen. Das wollten wir schon die letzten Jahre erreichen, hat aber nie geklappt. Nun sind wir auf einem guten Weg, dass wir das dieses Jahr endlich schaffen. Das ist das, was uns Mut macht für die nächsten Wochen“, sagt Czichos.

Am kommenden Wochenende gegen den VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr) soll der Trend fortgesetzt werden, denn Baumgart hat hohe Ziele gesteckt. „Der Trainer hat gesagt, er will zu den besten Zwölf gehören, und das müssen wir mitnehmen und dafür arbeiten. Jetzt müssen wir schnell regenerieren und gegen Bochum vor den heimischen Fans Gas geben“, sagt Anthony Modeste (32) vor dem Duell mit dem Aufsteiger.

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