„Es war ein geiles Spiel für alle“ Die Stimmen zur FC-Niederlage in München

Steffen Baumgart brüllt Kingsley Ehizibue etwas hinterher.

Steffen Baumgart treibt Kingsley Ehizibue am 22. August 2021 während des Spiels beim FC Bayern an.

Der 1. FC Köln war am Sonntag beim FC Bayern zu Gast. Trotz einer guten Leistung hat sich Steffen Baumgarts Team nicht belohnt und fährt am Ende mit leeren Händen nach Hause. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

München. Gut gespielt, doch am Ende nicht belohnt. So kann man die Partie des 1. FC Köln beim FC Bayern am Sonntag (22. August 2021) gut zusammenfassen. Am Ende gab es für die Kölner eine bittere 2:3-Niederlage.

Nach einem 0:2-Rückstand ist die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart (49) wieder zurückgekommen, stellte binnen drei Minuten auf 2:2. Am Ende schoss Serge Gnabry aber den entscheidenden 3:2-Siegtreffer für die Bayern.

EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Mark Uth: „Bei Steffen Baumgarts Fußball ist die Intensität sehr hoch. Wir müssen uns noch daran gewöhnen, aber wir haben es auch heute wieder sehr gut gemacht, so wie letzte Woche schon gegen Berlin. So wie wir aufgetreten sind, hätten wir was verdient gehabt. Natürlich hat Bayern die Qualität die Tore zu machen, aber wir können erstmal zufrieden sein. Du kannst die Bayern nicht 90 Minuten pressen, dafür sind sie technisch zu gut. Am Anfang haben wir uns ein bisschen zurückgezogen und nicht allzu gut den Druck auf die Kette bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es sehr gut und auch die Tore gemacht. Bei meinem Tor hat Easy perfekt reingeflankt, Upamecano hat mich womöglich nicht gesehen. Schön, dass er mal geschlafen hat. Schade, dass wir hier keinen Punkt mitnehmen.“

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FC-Trainer Steffen Baumgart: „Wir haben ein Spiel verloren, was wir nicht hätten verlieren müssen aufgrund des Verlaufs. Klar, die Bayern haben 2:0 geführt, dann kommen wir aber wieder. Danach hatten wir eine sehr gute Phase, und am Ende gewinnen die Bayern durch eine Einzelaktion. Wir haben es noch nicht geschafft, aber das gehört zur Entwicklung dazu. In der ersten Halbzeit war es schon so, dass wir in Aktion hätten schießen können und es nicht getan haben. Da hatten wir noch zu viel Respekt vor den Bayern, aber ich finde das ist normal. Wenn man die ganzen 90 Minuten sieht, hatten wir in einigen Situationen die Möglichkeit das Spiel besser zu gestalten vom Ergebnis her. Spielerisch gibt es nichts zu meckern. Die Jungs haben gut gearbeitet, sind nach dem 0:2 dran geblieben und nicht weggebrochen, sondern sogar zurückgekommen. Es war ein geiles Spiel für alle.“

Anthony Modeste: „Natürlich will man mehr, wenn man nach dem 0:2 wieder zurückkommt“

Anthony Modeste: „Wir hätten uns gefreut, wenn wir hier was mitgenommen hätten. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gut gespielt, die zweite Halbzeit war besser. Natürlich will man mehr, wenn man nach dem 0:2 wieder zurückkommt. Dann denkt man, dass man hier was mitnehmen kann. Aber wir spielen gegen die beste Mannschaft der Bundesliga, müssen trotzdem weiter an uns glauben und weiter arbeiten. Der Trainer ist sehr laut, aber das tut uns gut. Es ist immer positiv, nie böse gemeint. Ich habe in der Sommerpause viel investiert. Ich hatte eine OP und an mich gedacht, das ist das wichtigste. Die Einzelgespräche mit dem Trainer waren sehr gut und wenn der Trainer auf dich steht, ist es für einen Stürmer immer einfacher. Ich versuche meinen Mitspielern und meinem Trainer alles zurückzugeben. Heute hat es nicht gereicht, aber persönlich läuft es bislang gut für mich.“

Bayerns Doppeltorschütze Serge Gnabry: „Ich wusste schon, dass ich gegen Köln immer getroffen habe. Die scheinen mir irgendwie zu liegen und zum Glück haben wir heute gegen Köln gespielt. Die erste Halbzeit war gut, da hatten wir viele Umschaltsituationen. Die haben wir aber nicht sauber zu Ende gespielt und sind dann in Konter gelaufen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Da haben wir dann ein bisschen offensiver umgestellt und mehr über die außen gespielt. Es war unnötig, dass wir nach dem 2:0 direkt das 2:1 und 2:2 bekommen. Da müssen wir besser aufpassen, dass wir so leichte Tore nicht kassieren.“

Florian Kainz: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt, hatten die eine oder andere Konterchance, die hätten wir besser zu Ende spielen müssen. Nach dem 0:2-Rückstand sind wir sehr gut zurückgekommen. Wir haben es leider nicht über die Zeit gebracht und sind daher sehr enttäuscht. Wir haben verloren und fahren mit null Punkten nach Hause. Dennoch können wir auf die Leistung für die kommenden Wochen aufbauen.“

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