Drama in Köln Läufer beim Halb-Marathon kollabiert und reanimiert

Union tanzt mit dem Wolf Vorsprung schmilzt! Beim FC herrscht jetzt Alarmstufe Rot

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Jonas Hector (r.) stand am 13. März 2021 gegen Union Berlin erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder in der Startelf des 1. FC Köln. Links: Robert Andrich

Berlin – Auch ein Tor aus dem Nichts reichte dem 1. FC Köln nicht zum ersten Bundesliga-Punktgewinn gegen Union Berlin. Durch zwei Böcke von Marius Wolf (EXPRESS-Note 6) unterlag der FC am Samstagnachmittag (13. März 2021) mit 1:2 an der Alten Försterei.

  • 1. FC Köln verliert bei Union Berlin
  • Ondrej Duda mit der Führung für den 1. FC Köln
  • Union dreht das Spiel nach Wolf-Patzern

Jonas Hector gibt sein Startelf-Comeback beim 1. FC Köln

Jetzt herrscht in Köln endgültig Alarmstufe Rot! Weil Mainz siegte, ist Platz 16 nur noch einen Punkt entfernt.

Alles zum Thema Jonas Hector

Jonas Hector nach Abpfiff: „Die kritische Situation ist uns bewusst, wir sind gewarnt. Die Konkurrenz punktet, während wir aus den letzten fünf Spielen nur einen Zähler geholt haben. Das ist deutlich zu wenig.“

Der FC wurde in Berlin erstmals seit dem 18. Spieltag wieder von seinem Kapitän auf den Platz geführt. Hector, der in der Vorwoche gegen Werder Bremen (1:1) sein Comeback gefeiert hatte, rutschte genauso wie Salih Özcan in die Startelf.

Gisdol: „Jonas ist mit seiner Persönlichkeit wichtig auf dem Platz.“ Mit Hector, Özcan, Rexhbecaj, Skhiri und Meyer, Özcan bot der FC-Coach gleich fünf zentrale Mittelfeldmänner auf.

Davor sollte die „falsche Neun“ Ondrej Duda wirbeln. Doch der leitete mit einem Fehlpass direkt mal den ersten Schreckmoment ein: Jannes Horn rutschte im Strafraum weg und Unions Prömel kam zum Abschluss – knapp vorbei (4.). Zwei Minuten später musste FC-Keeper Horn in höchster Not gegen Musa parieren, dann knallte der Kroate den Ball übers Tor (8.). Die Berliner starteten wie die Feuerwehr, von Köln kam viel zu wenig!

Jannes Horn fehlt dem 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund

Zu allem Überfluss musste Jannes Horn auch noch angeschlagen raus. Er war umgeknickt, hielt sich den Knöchel und wurde nach nur elf Minuten durch Rafael Czichos ersetzt. Zuvor hatte Horn bereits seine 5. Gelbe gesehen, ist also in der nächsten Woche ohnehin gesperrt.

Köln tat sich extrem schwer, in die Partie zu kommen. Anders als Bremen standen die Unioner dem Gisdol-Team ständig auf den Füßen. Die erste Großchance kam überraschend: Wolf legte im Strafraum ab Özcan ab, doch der scheiterte an Luthe (23.).

Noah Katterbach lenkt den Ball an die Latte

Dann drückte Union weiter und hatte den Jubelschrei nach einem Eckball schon auf den Lippen. Aber Katterbach beförderte einen Kopfball von Schlotterbeck unmittelbar vor der Linie noch sensationell an die Latte (28.).

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1. FC Köln: Pausenführung aus dem Nichts

Plötzlich half einmal mehr der Fußballgott: Als Hector sich in den Union-Strafraum vorwagte, war Verteidiger Knoche offenbar mit den Gedanken schon in der Kabine. Der Eiserne traf den FC-Kapitän am Fuß, Hector fiel, Schiri Deniz Aytekin (zurück nach einer siebenmonatigen Verletzungspause wegen einer Achillessehnen-OP) pfiff Strafstoß.

Duda schnappte sich das Leder und verwandelte sicher. 1:0 für den 1. FC Köln – ein Treffer aus dem Nichts (45.).

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Immer einen Schritt zu spät: Marius Wolf erwischte bei der 1:2-Niederlage des 1. FC Köln gegen Union Berlin und Keita Endo am 13. März 2021 einen rabenschwarzen Tag.

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Doch das Glück währte nicht lange: Bei einer Flanke von Ryerson hatte Wolf den Arm ausgefahren, bekam den Ball gegen die Hand. Aytekin zögerte erneut keine Sekunde und entschied wieder auf Strafstoß. Max Kruse, im Hinspiel erst mit dem Nachschuss erfolgreich, ließ FC-Keeper Timo Horn diesmal keine Chance (48.).

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Elfmeter verwandelt: Ondrej Duda (1. FC Köln) nimmt beim Auswärtsspiel bei Union Berlin (13.3.2021) die Glückwünsche von Rafael Czichos entgegen.

Und Wolf, seit Wochen in bedenklicher Form und trotzdem gesetzt, war noch nicht fertig mit seinen Aussetzern. Gegen Ryerson ließ sich der Rechtsfuß vorführen, der Norweger sah am langen Pfosten Christopher Trimmel, dem mit einem satten Schuss ins lange Eck im Alter von 34 Jahren das erste Bundesliga-Tor überhaupt gelang (67.).

Abwehrmann Czichos: „Es ist zum widerholten Male das gleiche Bild: Wir kriegen einfach viel zu einfache Gegentore. Ich weiß nicht, wie wir so Spiele gewinnen wollen.“

Markus Gisdol bringt nach 80 Minuten den ersten Stürmer

Erst nach 82 Minuten brachte Gisdol mit Dennis seinen einzigen Stürmer im Kader. Ohne Effekt.

Während die Eisernen, Mitaufsteiger von 2019, nun die internationalen Plätze ins Visier nehmen, steht dem FC das Wasser bis zum Hals. Auch da Mainz parallel 1:0 gegen Freiburg gewann. Platz 16 ist nur noch einen Zähler entfernt, und Bielefeld (Rang 17) könnte Sonntag noch nachziehen.

Hector: „Es ist bitter, dass wir direkt nach der Halbzeit das 1:2 gekriegt haben. Danach haben wir zu wenig auf den Platz bekommen. Wir müssen gucken, was wir mit unserem Personal anrichten können.“

Nächste Woche kommt Borussia Dortmund nach Köln, dann muss der FC nach Wolfsburg. In dieser Verfassung, ohne jede Offensivgefahr, sind die Hoffnungen gleich Null!

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