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Schlafender Riese wachgeküsst Investoren haben große Pläne mit 1. FC Kaiserslautern – bald international?

Kaiserslautern: Die Mannschaft feiert mit den Fans den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Jubel am 25. Mai 2022: Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern feiert den Aufstieg in die 2. Liga auf dem Stiftsplatz der Stadt.

Wird da ein schlafender Riese wachgeküsst? Der 1. FC Kaiserslautern feierte Ende Mai 2022 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch es soll noch viel mehr folgen.

Ein Traditionsverein ist zurück auf der großen Bühne: Nach vier Jahren feierte der 1. FC Kaiserslautern die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga. Der Relegations-Sieg bei Dynamo Dresden am 24. Mai 2022 soll aber nur der Anfang sein.

Die Roten Teufel wollen den deutschen Fußball wieder aufmischen. 1951, 1953, 1991 und 1998 war man schon deutscher Meister. Ob in Zukunft weitere Titel am Betzenberg gefeiert werden?

Wenn es nach dem neuen Investor geht, ja. Nach Insolvenz und vier Jahren in der 3. Liga will Lautern wieder ganz oben angreifen. „Die Mannschaft hat ein Erdbeben ausgelöst“, jubelte Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (66) bei der Siegesfeier den Fans zu.

1. FC Kaiserslautern: Mike Wunderlich beim Aufstieg dabei

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Zunächst will Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen (47) mit Trainer Dirk Schuster (54) eine Mannschaft zusammenstellen, die in der 2. Liga bestehen kann. Aber für Profi Mike Wunderlich (36, ehemals Viktoria Köln) ist klar: „Der Verein gehört nicht in die 3. Liga und auch nicht in die 2. Liga. Wir sind wenigstens den ersten Schritt gegangen.“

Der nächste soll schnell folgen: Investor Pacific Media Group (PMG, ein internationales Konsortium, hauptsächlich aus USA und China finanziert) hat schon die Fußball-Bundesliga im Visier und auch das internationale Geschäft. „Jetzt wollen wir uns erst einmal in der 2. Liga stabilisieren. Danach sollten wir höhere Ambitionen in Richtung Bundesliga haben. Aber alles Schritt für Schritt“, sagte Geldgeber Chien Lee (67) der „Sport Bild“ am Mittwoch (1. Juni 2022).

1. FC Kaiserslautern: Investoren-Gruppe hat viel vor

Das Investment soll nun sogar ausgebaut werden, nachdem sich die PMG im März 2022 mit einem Anteil von knapp zehn Prozent an der GmbH & Co. KGaA der Pfälzer beteiligt hatte. „Für den weiteren Anteilskauf oder Kapitalerhöhungen werden aktuell Ideen ausgetauscht. Es ist aber noch zu früh, um darüber zu sprechen“, so Lee.

Hinter dem Investment steckt ein großer Plan und eine gewachsene Struktur: „Wir wollen erst einen ausgeglichenen Etat und dann beim Wachstum helfen. Dazu vernetzen wir den FCK mit den anderen Klubs unserer Gruppe. Es gibt ein gemeinsames Scouting, gemeinsame Datenbanken und im besten Fall Transfers unter den Klubs, von denen alle profitieren. Dazu können wir bei Sponsorendeals helfen. Grundsätzlich wollen wir den FCK auf den internationalen Markt bringen. Da gibt es viel Potenzial.“

Aktuell gehören auch der FC Barnsley (England, 2. Liga), AS Nancy (Frankreich, 2. Liga), KV Oostende (Belgien, 1. Liga), der FC Den Bosch (Niederlande, 2. Liga), Esbjerg fB (Dänemark, 2. Liga) und der FC Thun (Schweiz, 2. Liga) zur PMG-Gruppe.

Ganz große Transfers kann Kaiserslautern aktuell aber noch nicht tätigen: Erster Neuzugang ist der 24 Jahre alte Innenverteidiger Lars Bünning. Er kommt vom bisherigen Drittliga-Konkurrenten SV Meppen.

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