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Irre Schallmauer geknacktFrederik Ruppert knackt als erster Europäer die 8-Minuten-Marke

Frederik Ruppert

Copyright: Oliver Weiken/dpa

Ruppert präsentiert sich gut in Form. (Archivbild)

Als erster Europäer: Deutscher knackt die 8-Minuten-Marke

Ein deutscher Leichtathlet schreibt Geschichte! Für die LAV Stadtwerke Tübingen startend, hat Frederik Ruppert eine unglaubliche Leistung vollbracht. Bei einem Meeting in Marokko pulverisierte er über die 3.000-Meter-Hindernis-Distanz eine historische Bestmarke, was für pure Gänsehaut in der Sportwelt sorgt.

Mit einer sensationellen Zeit von 7:57,80 Minuten durchbrach er als erster Athlet aus Europa die Schallmauer von acht Minuten. Damit ist die bisherige europäische Bestleistung von Mahiedine Mekhissi aus Frankreich (8:00,09 Minuten), aufgestellt 2013, nun Vergangenheit. In dem hochspannenden Wettkampf musste er sich nur hauchdünn Soufiane El Bakkali aus Marokko geschlagen geben, der mit 7:57,25 Minuten ins Ziel kam.

Emotionen nach dem Fabel-Lauf

Nach seinem historischen Rennen zeigte sich Ruppert überwältigt: „Es ist schier unglaublich, als erster Europäer die Acht-Minuten-Schallmauer durchbrochen zu haben“. Er fügte hinzu: „Es ist daher ein großartiges Gefühl, wenn sich all diese harte Arbeit endlich auszahlt.“

Diese Leistung ist keine Eintagsfliege. Bereits im Vorjahr verbesserte sich Ruppert an gleicher Stelle in Marokko enorm um über 13 Sekunden. Seine damalige Zeit von 8:01,49 Minuten war bereits ein nationaler Rekord und ließ ihn an der europäischen Bestmarke schnuppern. Aber jetzt legte er noch eine Schippe drauf.

Durch diesen Wahnsinns-Lauf wird Ruppert zu einem der heißesten Anwärter auf Gold für den Deutschen Leichtathletik-Verband bei den kommenden Europameisterschaften, die zwischen dem 10. und 16. August in Birmingham ausgetragen werden. Der frischgebackene Rekordmann selbst bleibt bescheiden: „Ich freue mich schon riesig auf die Europameisterschaften – alles, was darüber hinausgeht, betrachte ich als reinen Bonus“.

Auch Röhler meldet sich eindrucksvoll zurück

Aber die deutschen Leichtathletik-Fans hatten noch mehr Grund zur Freude. Denn auch Thomas Röhler (34), der Olympiasieger im Speerwurf, meldete sich nach einer langen und harten Zeit eindrucksvoll zurück. Ihm glückte in der Diamond League ein starkes Comeback.

Mit einer Weite von 81,61 Metern sicherte sich der frühere Europameister einen beachtlichen vierten Rang. Nur Anderson Peters aus Grenada, der zweifache Weltmeister, war mit 86,06 Metern an diesem Tag unschlagbar und holte sich den Sieg.

Der Auftritt war für Röhler besonders bedeutsam. Sein letzter Start bei einem Diamond League-Wettbewerb datierte aus dem Jahr 2019 in Zürich. Anschließend zwangen hartnäckige Verletzungssorgen den Goldmedaillengewinner von 2016 immer wieder zu Pausen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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