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Nach WM-DebakelKimmich blieb  allein im DFB-Hotel zurück

DFB-Kapitän Joshua Kimmich regaiert auf dem Feld gegen Paraguay mit bestürzter Mine.

Copyright: IMAGO/NurPhoto

DFB-Kapitän Joshua Kimmich regaiert auf dem Feld beim WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay mit bestürzter Mine.

Die WM-Schmach hat ihn hart getroffen. Als alle anderen schon weg waren, harrte er im Teamhotel noch aus: Joshua Kimmich.

War der Frust zu gewaltig, um sofort in die Ferien zu starten?

Im Anschluss an die schmerzhafte WM-Niederlage gegen Paraguay hat Joshua Kimmich (31) als letzter Profi die Unterkunft der Nationalelf verlassen.

Tragische Turnier-Historie für Joshua Kimmich

Der DFB-.Kapitän verweilte laut eines „Spiegel“-Berichts noch ganze eineinhalb Tage im Hotel „Graylyn Estate“ in Winston-Salem, während seine Mannschaftskameraden sich bereits auf den Rückweg gemacht hatten.

Anscheinend konnte oder wollte er die Ereignisse nicht einfach abhaken. Der Star des FC Bayern suchte nach den enttäuschenden Leistungen und den internen Schwierigkeiten die Unterhaltung mit den DFB-Verantwortlichen. Er soll sich erkundigt haben, ob noch Aufgaben zu erledigen seien und bat den Berichten zufolge „immer wieder für das Ausscheiden“ um Verzeihung.

Klar ist: Für den Führungsspieler des DFB ist das frühe Aus ein Drama. Sein fünftes bedeutendes Turnier und die dritte WM-Teilnahme brachte abermals nichts ein.

Dagegen steht eine verheerende Statistik: Nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase 2018 in Russland sowie 2022 in Katar war die Endstation dieses Mal das Sechzehntelfinale. Mit einem 4:5 nach Elfmeterschießen gegen Paraguay kam das Ende.

An einen Rücktritt verschwendet der ambitionierte Spieler jedoch bislang keinen Gedanken. Unmittelbar nach der Partie stellte Kimmich klar, dass seine Laufbahn im Nationaldress damit nicht beendet sein soll. Seine trotzige Botschaft: „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde, ist: aufgeben.“

Zwei Tage danach wandte er sich über Instagram mit gefühlvollen Zeilen an die Anhänger. „Ich bin gerade einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden“, teilte er mit. Er führte weiter aus: „Gemeinsam hatten wir vor, eine sehr erfolgreiche WM zu spielen, Deutschland würdig zu vertreten und einen kleinen Beitrag für eine positive Entwicklung in unserem Land zu leisten. Und wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“ (red)

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