Deutlicher Auswärtssieg für die Kölner Haie bei den Krefeld Pinguinen.
Torflut im Rheinland-DuellGeduldige Kölner Haie prügeln Krefeld spät vom Eis

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Die Kölner Haie lieferten sich ein enges DEL-Duell mit den Krefeld Pinguinen.

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Die Kölner Haie stehen in der DEL auch weiterhin für so viel Abwechslung wie keine andere Mannschaft. Nur drei Tage nach dem spektakulären 5:6 gegen die Adler Mannheim lieferte sich der KEC bei den Krefeld Pinguinen diesmal ein extrem umkämpftes und lange Zeit torarmes Spiel.
Das Rheinland-Duell am Freitag (30. Oktober 2026) entschieden die Haie am Ende deutlich mit 4:0 für sich. Lange hatte es 0:0 gestanden, ehe der KEC im letzten Drittel den längeren Atem bewies, Krefeld am Ende ordentlich vermöbelte und erstmals in der laufenden DEL-Saison ohne Gegentor blieb.
Kölner Haie defensiv stabil in Krefeld
Die hinten in dieser Saison häufig anfälligen Haie konzentrierten sich diesmal verstärkt auf die eigene Defensive und sorgten so für einen verhaltenen Beginn. Erst im Laufe des ersten Drittels kam langsam Schwung in die Partie. Daniel Fischbuch und Gregor MacLeod hatten die besten Chancen für die Kölner.
„Für uns ist es wichtig, dass wir lernen, mit einem 0:0 auswärts nach 20 Minuten zufrieden zu sein“, sagte Kapitän Moritz Müller in der ersten Pause am Mikrofon von MagentaSport: „Wir haben die Kontrolle über das Spiel, es sind kaum Torchancen auf beiden Seiten. Aber dann heißt es geduldig bleiben und jetzt nicht aufzumachen.“
Dass Trainer Thomas Berglund diese Einschätzung offenbar teilte, zeigte sich auch im Mittel-Abschnitt. Er gab seiner Mannschaft ein „Weiter so“ auf den Weg und erneut liefen die Haie nicht etwa ins offene Messer, sondern agierten kontrolliert. Es blieb auch nach 40 Minuten bei wenigen Gelegenheiten und noch immer keinem Treffer.
Die Geduld der Haie wurde dann im dritten Drittel früh belohnt: Vier Minuten waren gespielt, da drückte Carlos Händel ein Anspiel von Louis-Marc Aubry glücklich mit dem Schlittschuh genau ins linke Eck. „Ich habe es am Fuß gespürt, ich wusste nicht, ob es zählt oder nicht wegen Kickbewegung“, sagte Händel bei MagentaSport über seinen Premieren-Treffer, der nach Video-Check zählte.
Die Entscheidung folgte dann sogar in Unterzahl: In der 50. Minute traf Frederik Storm ganz stark aus der Drehung ins lange Eck, zuvor hatte Juhani Tyrväinen die Scheibe hinter dem Krefelder Tor erobert. Das Heim-Publikum verstummte schlagartig, während der Kölner Anhang sich im Gästeblock mit lautstarken „Stadt met K“-Gesängen bemerkbar machte.
Als Storm mit seinem zweiten Tor drei Minuten vor Schluss das leere Gehäuse traf, folgten „Die Nummer eins am Rhein sind wir“-Schlachtrufe der zufriedenen KEC-Fans. Patrick Russell ließ die Haie mit dem 4:0 in der 59. Minute dann sogar noch lauter jubeln.
Nach dem lange ausgeglichenen Spielverlauf wurde es am Ende eine Machtdemonstration gegen den Aufsteiger, bei der Felix Brückmann seinen Kasten zusätzlich sauber halten konnte.
Der KEC startet somit als Sechster ins Wochenende, will nun am Sonntag im zweiten NRW-Duell in Folge nachlegen: Ab 19 Uhr sind die Iserlohn Roosters zu Gast in der Lanxess-Arena.
