Abo

DEL-HalbfinaleVerrücktes Billard-Tor von Ex-Köln-Star

Adler Mannheim - EHC Red Bull München

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Mannheims Justin Schütz sorgte mit einem kuriosen Treffer für die Entscheidung in München.

Aktualisiert:

Die Kölner Haie gleichen in der Halbfinal-Serie gegen Berlin aus. Derweil gehen die Adler Mannheim gegen München mit 2:0 in Führung – dank eines völlig verrückten Overtime-Treffers.

Die Kölner Haie schlagen zurück – und wie! Mit einer beeindruckenden Vorstellung und einem 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) gegen Champion Eisbären Berlin ist in der Halbfinal-Serie wieder alles offen. Der Ausgleich zum 1:1 ist geschafft!

Zunächst sah es für die Gastgeber alles andere als rosig aus. Im ersten Spielabschnitt fehlte es in der Offensive an Durchschlagskraft. Verteidiger Moritz Müller (39) vergab die besten Gelegenheiten. Die Berliner machten es besser: Yannick Veilleux (15. Minute) brachte den Titelverteidiger in Front.

Justin Schütz: „Es ist brutal glücklich“

Aber was sich dann im zweiten Drittel abspielte, war pure Eishockey-Leidenschaft! Die Haie agierten wie ausgewechselt. Patrick Russell (22./29.), Dominik Bokk (30.) und Louis-Marc Aubry (34.) stellten mit vier Treffern innerhalb kurzer Zeit die Partie vollständig auf den Kopf.

Die Lanxess-Arena stand Kopf! Gregor MacLeod besorgte im Schlussabschnitt den Endstand für die Kölner. Am Sonntag (14.00 Uhr/Magentasport) steht das wichtige dritte Aufeinandertreffen in Berlin an.

Im anderen Semifinale sind die Adler Mannheim dem Finale einen großen Schritt nähergekommen, wie die dpa meldet. Mit einem 3:2-Sieg nach Overtime beim EHC Red Bull München erhöhten sie ihre Serienführung auf 2:0.

Der Siegtreffer war einer, den man nicht alle Tage sieht. Der frühere Kölner Justin Schütz (64.) wurde in der Verlängerung zum Matchwinner, nachdem ein von ihm abgelenkter Puck von der Bande gegen den Beinschoner von Münchens Torhüter Antoine Bibeau prallte und von dort über die Linie trudelte.

„So ein Tor habe selbst ich noch nicht geschossen“, sagte Schütz erstaunt bei Magentasport. „Es ist brutal glücklich.“ Um das Endspiel zu erreichen, sind in beiden Serien vier Siege erforderlich. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Daniel Pietta spricht in ein Mikrofon mit Telekom-Logo.

„Dann habe ich keinen Bock mehr“

DEL-Routinier wird nach Brutalo-Check deutlich