Die Eishockey-WM läuft und das DEB-Team hatte am Freitag das Spiel gegen Finnland vor der Brust. Haie-Profi Mo Müller, der erstmals als TV-Experte für Magenta dabei ist, zeigte sich von einer Frage überrumpelt.
Bei WM-AuftaktModerator überrumpelt Haie-Kapitän Mo Müller: „Fiese Frage“

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Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft stand am Freitag (15. Mai 2026) das WM-Auftaktspiel gegen Finnland (1:3) auf dem Programm. Ein Spieler war jedoch in anderer Funktion vor Ort: Haie-Kapitän Moritz Müller.
Der 39-Jährige hatte das Turnier abgesagt mit der Begründung: „Das hat dieses Jahr für meine Familie und mich leider so nicht gepasst.“ Ganz ohne WM gehe es für ihn aber trotzdem nicht. Müller ist nämlich für „MagentaSport“ als Experte vor Ort!
Mo Müller: „Eishockey ist die Sportart, die in Deutschland kommt“
Seinen ersten Einsatz hatte er dann am Freitag und analysierte in den Drittelpausen mit Moderator Sascha Bandermann das Spiel der deutschen Mannschaft. Vor dem letzten Abschnitt ging es dann aber auch um ein Thema abseits des Eishockeys – und zwar um die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Sommer.
Bandermann fragte Müller diesbezüglich: „Mo, ich weiß, du bist breit aufgestellt in den Sportarten. Du hast ja auch viele Kontakte zu Fußballern, auch in Köln. Was glaubst du: Werden wir eher Eishockey-Weltmeister oder Fußball-Weltmeister?“
Der Haie-Profi entgegnete ein wenig überrumpelt, aber schmunzelnd: „Oh, das ist aber eine fiese Frage. Ich muss sagen, noch sind wir eine Fußball-Nation. Deswegen stehen die Chancen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft vermutlich höher. Aber Eishockey ist die Sportart, die in Deutschland kommt, und wer weiß …“
Wie es nach der Weltmeisterschaft persönlich für Müller weitergeht, bleibt abzuwarten. Der Verteidiger hat noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen.
„Mit Moritz Müller befinden sich die Haie in einem sehr engen und vertrauensvollen Austausch über die Zukunft“, hatte der KEC Ende April noch mitgeteilt. Eine klare Tendenz ließ sich aus dieser Wasserstandsmeldung nicht ablesen.
Ein Verzicht auf die WM bedeutet aber nicht automatisch das Karriereende, Müllers sportliche Zukunft bleibt vorerst offen.
