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„Das irritiert mich“Effenberg äußert sich fassungslos im „Doppelpass“

Stefan Effenberg spricht am 25. Januar 2026 im Sport1-Doppelpass über die Bundesliga.

Stefan Effenberg spricht am 25. Januar 2026 im Sport1-Doppelpass über die Bundesliga.

Stefan Effenberg zeigte sich am Sonntagvormittag in der „Doppelpass“-Runde bei Sport1 besorgt über die Auftritte des VfL Wolfsburg.

Für Stefan Effenberg ist das aktuell größte Sorgenkind der Liga neben Eintracht Frankfurt eindeutig der VfL Wolfsburg!

Der ehemalige Profi und TV-Experte ließ am Sonntagvormittag in der „Doppelpass“-Runde bei Sport1 kein gutes Haar an den jüngsten Auftritten der Wölfe.

Stefan Effenberg über den VfL Wolfsburg: „eine katastrophale Leistung“

„Die Art und Weise, wie Wolfsburg Fußball spielt. Das irritiert mich, das irritiert mich wirklich“, bemängelte der 57-Jährige mit besorgter Miene.

Die Wolfsburger (19 Punkte) verloren am Samstag (24. Januar) gegen Mainz 05 (15 Punkte) nach einer Führung noch mit 1:3. Bis zum Relegationsplatz, auf dem Mainz aktuell steht, sind es damit nur noch vier Punkte. Viel zu wenig für die Wolfsburger Ansprüche und den teuren Kader. 

Die Qualität der Spieler sei nach Auffassung des ehemaligen Weltklasse-Spielers unbestritten. Aber: „Wir haben wieder dieses Problem des Kopfes, was vielleicht auch bei Frankfurt gerade der Fall ist.“

Beide Mannschaften hätten sich in den vergangenen Bundesliga-Partien zu viele Gegentore gefangen: „Frankfurt hat 42 Gegentore geschluckt, Wolfsburg Stand jetzt 41“, zählt Effenberg auf, um dann ein vernichtendes Urteil zu fällen: „Eine katastrophale Leistung.“

Zudem habe Wolfsburg auch keinen echten Hebel mehr, um das Ruder bald rumzureißen. „Trainer schon gewechselt, Sportdirektor schon gewechselt. Dieser Effekt ist ja auch weg“, zieht Effenberg weiter vom Leder.

Probleme würden den Wolfsburgern vor allem derzeit Standardsituationen machen, wie etwa bei den ersten beiden Gegentreffern am Samstag gegen Mainz zu sehen war: „Eine Situation, die du im Strafraum eigentlich anders lösen musst. Du musst immer hellwach sein.“

Ähnlich hilflos sah auch Trainer Daniel Bauer die Leistung seiner Profis. Unmittelbar nach dem Spiel forderte er bereits eine völlig andere Gangart. „Die Mannschaft hat sich nicht genug gewehrt und das muss ein ganz, ganz großes Learning sein. Wir müssen einfach standhafter werden, widerstandsfähiger werden“, sagte der 43-Jährige. „Bei den Tabellenregionen, denen wir jetzt wieder nähergerückt sind, da heißt es: kämpfen, kämpfen, kämpfen.“

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