Ein einfacher Check, der Minuten dauert, kann Leben retten und den Geldbeutel schonen. Trotzdem ignorieren ihn viele – mit teuren und gefährlichen Konsequenzen.
Teurer Auto-FehlerSo verbrennen Sie Geld und riskieren Ihr Leben auf der Straße

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Die Werte für den richtigen Reifendruck gibt der Autohersteller in der Bedienungsanleitung vor.
Sowohl die eigene Sicherheit erhöhen als auch den Geldbeutel schonen? Das ist ein Wunsch vieler. Für Menschen am Steuer gibt es einen simplen Weg: immer mit dem richtigen Reifendruck unterwegs sein. Laut einer Meldung der dpa rät der ADAC, den Druck häufig zu prüfen. Wer viel fährt, sollte dies alle 14 Tage erledigen, alle anderen zumindest monatlich. Denn Pneus büßen auch im Stillstand kontinuierlich Luft ein.
Ein zu geringer Fülldruck kann dramatische Auswirkungen haben. Bereits ein Defizit von 0,5 Bar beeinträchtigt das Fahrverhalten eines Wagens erheblich. Die Bremsdistanz verlängert sich, das Handling in Kurven wird schlechter und im schlimmsten Fall kann bei hoher Geschwindigkeit ein Reifen platzen.
Falscher Reifendruck? Das wird schnell richtig teuer
Aber nicht nur die Fahrsicherheit ist bedroht. Auch Ihr Konto wird belastet. Der ADAC warnt, dass bereits 0,4 Bar unter dem Sollwert den Abrieb der Reifen spürbar steigern. Durch den erhöhten Rollwiderstand steigt obendrein der Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,3 Liter pro 100 Kilometer. Das läppert sich!
Wo steht der richtige Luftdruck für mein Fahrzeug?
Am besten hält man sich beim Befüllen an die Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Die notwendigen Informationen sind meist an einem dieser Orte zu entdecken:
Wichtig zu wissen: Die Druckwerte für die vorderen und hinteren Reifen können voneinander abweichen. Zudem muss der Druck je nach Beladung des Fahrzeugs angepasst werden.
Der 0,2-Bar-Trick zum Sparen – mit einem wichtigen Haken
Ein zu hoher Druck ist ebenfalls nicht ideal, denn darunter leidet der Fahrkomfort und die Pneus nutzen sich unregelmäßig ab. Der ADAC hat jedoch einen Spartipp: Eine leichte Erhöhung des vom Hersteller genannten Minimaldrucks um 0,2 Bar hat kaum Auswirkungen auf den Komfort, kann aber den Benzinverbrauch noch weiter drosseln, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Manche Fahrzeuge bieten dafür schon eine „Eco“-Einstellung. Aber Vorsicht: Gibt ein Hersteller einen speziellen „Eco“-Wert an, darf dieser auf keinen Fall überschritten werden.
Wann ist der beste Moment für die Reifendruck-Kontrolle?
Den Reifendruck prüft man am besten bei kalten Reifen, also direkt vor dem Start oder an der nächsten Tanke. Nach einer langen Tour auf der Autobahn ist der Pneu zu heiß, was den Messwert verfälscht und zu hoch ausfallen lässt. Als einfache Faustregel gilt: Die Lauffläche des Reifens, die die Straße berührt, darf sich höchstens lauwarm anfühlen.
Diese schnelle Überprüfung ist in wenigen Minuten erledigt, schont aber im Ernstfall Ihr Portemonnaie und kann sogar Leben retten. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

