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BMW plant Luxus-CoupAlpina wird zur Edel-Marke und greift Mercedes-Maybach an

Studie Vision BMW Alpina

Copyright: BMW Group/dpa-tmn

Der Serienstart des Vision Alpina wurde für das Ende des Jahres angekündigt.

BMW macht Alpina zur Luxus-Marke: Angriff auf Maybach.

Bislang war Alpina die Allgäuer Schmiede, die BMW-Fahrzeugen mächtig Power verpasst hat. Doch diese Ära ist vorbei! Vor einiger Zeit haben die Münchner das Ruder übernommen und bauen die Marke nun zu einem noblen Luxus-Label um, das es mit Mercedes-Maybach aufnehmen soll.

Als einen Vorgeschmack auf die künftigen Fahrzeuge präsentierten die Bayern in Cernobbio, direkt am Comer See, die Studie „Vision Alpina“. Laut Markenchef Oliver Viellechner sollen die kommenden Autos trotz aller Kraft spürbar vornehmer und bequemer werden als die bekannten Kraftpakete der M GmbH. Der Start der Serienproduktion ist für das Jahresende geplant.

Design-Knaller mit Alpina-Tradition

Als echter Hingucker und Platzhalter dient ein circa 5,20 Meter langes Coupé mit einer auffälligen Haifisch-Nase und einem eleganten Bootsheck. Das Design ist eine klare Verbeugung vor der eigenen Geschichte, denn es finden sich etliche typische Merkmale der traditionellen Alpina-Modelle. Dazu gehören die legendären 20-Speichen-Felgen, die Dekorstreifen an der Seite und die Ziernähte in den charakteristischen Farben Blau und Grün.

So atemberaubend der feudale 2+2-Sitzer auch wirkt, tritt Viellechner auf die Bremse: Er stellt klar, dass es ein derart exklusives Alpina-Modell vorerst nicht geben wird. Die Marke startet stattdessen mit einer Edel-Version des frisch überarbeiteten Siebeners sowie des kommenden X7.

Luxus ja, aber mit ordentlich Power

Laut Viellechner liegt der Fokus bei Alpina, anders als bei der M GmbH, eher auf „Kristallglas als Carbon und Leder als Leistung“. Dennoch wird auch die neue Luxus-Sparte ihre Stärke zeigen. Wie in der Vergangenheit sollen auch die neuen Modelle – anfangs ausschließlich mit Verbrennungsmotor – zu den schnellsten ihrer jeweiligen Baureihe gehören und in der Leistungsrangliste ganz vorn mitfahren.

Preise nennt Viellechner zwar noch nicht, zielt aber in die Lücke zwischen dem teuersten Siebener und dem günstigsten Rolls-Royce. Das bedeutet im Klartext: Unter 200.000 Euro werden die neuen Alpina-Modelle kaum zu bekommen sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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