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Gefahr für glatte HautÖko-Test warnt vor Schadstoffen in teuren Gesichtsmasken

Eine Frau trägt Gesichtsmasken auf

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Gesichtsmasken im Test: 15 von 17 getesteten Gesichtsmasken schnitten mit der Note „sehr gut“ ab.

Test-Klatsche für teure Masken: Giftstoffe gefunden.

Glatte Haut wie ein Babypopo – wer wünscht sich das nicht? Gesichtsmasken versprechen genau das, doch Vorsicht! Sie sollen die Haut reinigen, pflegen und verwöhnen.

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Produkte im Handel sind preiswert und empfehlenswert. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 06/2026). Demnach bekamen 15 von 17 getesteten Gesichtsmasken die Note „sehr gut“. Nur ein Produkt im Test bekam die Note „befriedigend“ und ein weiteres Produkt fiel mit der Note „ungenügend“ durch. Der Hammer: Die beiden letztgenannten gehörten zu den teuersten Gesichtsmasken im Test.

Gift-Alarm in teuren Masken

Der Grund für die Klatsche: bedenkliche Inhaltsstoffe. Gefunden wurde das Konservierungsmittel Chlorphenesin, das Allergien und Hautreizungen provozieren kann. Ebenso wurden Polyethylenglykole entdeckt, welche die Haut anfälliger für Schadstoffe von außen machen.

Doch das ist noch nicht alles. Das Labor fand auch Galaxolid und Tonalid. Diese Verbindungen werden oft für künstlichen Moschus-Duft genutzt. Laut „Öko-Test“ gibt es bei Galaxolid den Verdacht, dass es Leberschäden verursachen und das Hormonsystem stören könnte.

Das Krasse daran: Galaxolid, auch als „Hexamethylindanopyran“ bezeichnet, ist bisher nicht deklarationspflichtig. Das könnte sich aber bald ändern, denn die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) prüft den Stoff aktuell neu. Auch Tonalid wird neu bewertet. Ab August 2026 müssen solche Duftstoffe, die Allergien auslösen können, laut „Öko-Test“ auf der Inhaltsstoffliste von Kosmetika erscheinen.

Gesichtsmasken einfach selber machen

Selbst bei den Top-Produkten hatten die Prüfer etwas zu meckern: der viele Verpackungsmüll bei den einzeln abgepackten Masken.

Wer also Müll und fragwürdige Stoffe umgehen will, kann sich eine Gesichtsmaske ganz leicht daheim anrühren. So bringst du ein bisschen Selfcare und Spa in deinen Alltag. Lade doch ein paar Freunde ein, vielleicht wird ja ein kleines Event daraus?

Kleiner Tipp: Mach vorher ein Dampfbad. Das öffnet die Poren, damit die guten Wirkstoffe noch besser einziehen können.

Was bewirken welche Zutaten?

Passende Hausmittel sind laut „Öko-Test“ zum Beispiel:

Grundsätzlich kannst du die Zutaten vermischen oder pürieren, bis eine cremige Paste entsteht. Diese dann aufs Gesicht auftragen, circa 15 Minuten einwirken lassen und danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Genaue Rezepte gibt es auf der Internetseite von „„Öko-Test““.

Wichtig: Um unschöne Hautreaktionen, zum Beispiel auf Obst, zu verhindern, solltest du die Maske erst in der Armbeuge testen. Das raten die Tester. Und wer schon Hautprobleme hat, sollte vorher unbedingt seinen Arzt konsultieren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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