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Fleisch immer auf 6 UhrVerband gibt Tipps für sicheres Kochen mit Sehbehinderung

Eine Frau bereitet beim Kochen das Gemüse vor

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Kontrastprogramm: Wer eine Sehbehinderung hat, achtet am besten darauf, dass Brettchen und Lebensmittel sich farblich genug unterscheiden.

Geniale Tricks für sicheres Kochen mit Sehschwäche

Messer blitzen, Platten glühen – die Küche ist oft ein heißes Pflaster. Richtig brenzlig wird's, wenn die Sehkraft nachlässt. Aber keine Panik! Mit diesen genialen Tricks bleibt das Brutzeln ein Vergnügen und vor allem sicher.

Für viele ist Kochen die pure Leidenschaft. Doch die kann schnell zum Albtraum werden, wenn man nicht mehr alles klar erkennt. Das ist kein reines Altersthema. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat deshalb Ratschläge gesammelt, die den Alltag am Herd für jeden entspannter und ungefährlicher gestalten.

Klare Kante: Warum Kontraste und Licht alles sind

Das A und O in der Küche: Deutliche Gegensätze! Ein Stück Kohlrabi auf einem weißen Brettchen? Fast unsichtbar. Man weiß kaum, wo man schneiden soll. Der DBSV hat einen simplen Tipp: Schafft euch ein helles und ein dunkles Brett an. So sticht jedes Lebensmittel sofort ins Auge.

Dieser Trick wirkt überall: Bunte Klebestreifen an den Griffen von Kühlschrank oder Schubladen sind super Orientierungshilfen. Genauso entscheidend ist eine gute Ausleuchtung. Aber Achtung: Die Arbeitsfläche muss matt sein. Spiegelnde Oberflächen blenden nur und stiften Verwirrung.

System im Regal und geniale Messer-Alternativen

Pfeffer oder doch Zimt? Damit die Soße nicht zur Katastrophe wird, ist Ordnung im Gewürzregal unverzichtbar. Farbige Aufkleber oder fühlbare Markierungen auf den Dosen verhindern fatale Fehler. Generell gilt: Alles hat seinen festen Platz! Wenn Geräte und Zutaten immer am selben Ort stehen, spart das Suchen und schont die Nerven.

Die Angst vor der scharfen Klinge ist groß. Doch es geht auch ohne! Kräuter lassen sich zum Beispiel perfekt mit einem Pizzaschneider hacken. Und manches Gemüse wird mit einer Reibe zu Scheiben – aber bitte immer einen Fingerschutz benutzen, um Verletzungen auszuschließen.

Der geniale Trick gegen Verbrennungen

Steht der Topf wirklich mittig? Ist das Öl schon heiß genug? Um das zu prüfen, ohne sich die Finger zu verbrennen, gibt es einen verblüffenden Kniff: Befeuchtet eure Fingerspitzen! Berührt ihr damit ganz kurz eine heiße Fläche, verdampft zuerst das Wasser. Das bildet ein winziges Dampfpolster, welches die Haut abschirmt. Wie bitte?!

Auch beim Anrichten auf dem Teller hilft ein cleveres System. Stellt euch den Teller wie ein Ziffernblatt vor. Jede Beilage bekommt ihre feste „Uhrzeit“. Das Fleisch, so der Rat des DBSV, gehört immer auf die Sechs-Uhr-Position. So findet man es sofort und kann es am einfachsten zerteilen.

Kleine Gadgets, die Großes bewirken

Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe pfiffiger Helfer, welche die Küchenarbeit bei Sehschwäche massiv vereinfachen. Ein Milchwächter – eine kleine Scheibe für den Topfboden – macht Radau, sobald Flüssigkeit kocht. So läuft nichts mehr über. Auch Messbecher mit tastbaren Skalen, Küchenwaagen, die das Gewicht ansagen, oder Schneidebretter mit einem Knick zum sicheren Umschütten sind Gold wert. Mit speziellen Doppelpfannen wird das Wenden von Omeletts zum Kinderspiel. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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