Leiche in Zimmer 338 „Tatort“: Welches Kölner Hotel steckt hinter Krimi-Kulisse?

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Tatort Hotelzimmer: Im ARD-Krimi am Sonntagabend (10. Januar 2021) wurde das Kölner  „Hotel Rheinpalais“ zur eindrucksvollen Kulisse. Doch welches Hotel steckt wirklich dahinter?

Köln – Im exklusiven „Hotel Rheinpalais“ (direkt gegenüber der Lanxess-Arena in Deutz) wird eine Frau erhängt in ihrem Zimmer aufgefunden. So begann am Sonntag (10. Januar) der 80. Fall des beliebten Kölner „Tatort“-Duos Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, 60) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, 59).

Strick um den Hals – da hat sich offensichtlich eine vom Leben gezeichnete, ältere Frau das Leben genommen.

„Tatort“ Köln: „Der Tod der Anderen" mit spannender Ost-West-Geschichte

Doch die Hauptkommissare Ballauf und Schenk haben Zweifel: Für sie sieht es in „Das Leben der Anderen" nach einer brutalen Hinrichtung aus.

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Zum Jubiläum gab es eine spannende Ost-West-Geschichte mit alten Seilschaften. Und eine Geiselnahme, die Assistent Norbert Jütte (Roland Riebeling, 43) fast mit dem Leben bezahlt. „Ich find’s spannend“, schwärmte Behrend vorab.

„Tatort“ Köln: Krimi um Stasi-Vergangenheit beginnt in „Hotel Rheinpalais“

Ähnlich ging es Ulrike Krumbiegel (59), die als ehemalige Venusfalle der Stasi und verdächtige Hoteldirektorin einen großen Auftritt hinlegt.

Ihre eigenen Stasi-Erfahrungen seien überschaubar gewesen, sagt die Schauspielerin, die in der DDR aufgewachsen ist, der „NOZ“. „Ich habe zu DDR-Zeiten nur wenige Erfahrungen mit der Stasi gemacht, zumindest habe ich es nicht gemerkt. Dass ich selbst bespitzelt wurde, habe ich erst erfahren, als ich in den Neunzigern in meine Akte geguckt habe.“

„Hotel Stadtpalais“ wird im  Kölner „Tatort“ zum „Hotel Rheinpalais“ 

Im Film spielte sie die Direktorin vom „Hotel Rheinpalais“. Im wahren Leben verbirgt sich hinter dem Prachtbau das „Hotel Stadtpalais“ in Deutz, das bis 1918 Militärbadeanstalt der damals ansässigen Deutzer Kürassiere war.

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Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, rechts) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) ermitteln im „Tatort: Der Tod der Anderen“, der am 10. Januar 2021 Premiere feierte, zum 80. Mal.

„Gedreht wurde sieben Tage im November 2019“, erinnert sich Direktor Rainer Siewert wehmütig an das lebhafte Treiben vor dem Lockdown in Köln.

„Damals hatten wir noch sehr gut zu tun, das bedeutete eine enge Abstimmung mit dem Drehteam, welche Zimmer frei sind, wann an der Rezeption oder im Restaurant gedreht werden konnte.“

Das Hotel ist nicht der einzige berühmte Drehort: Legendär war beispielsweise auch die Wurstbude aus dem Tatort Köln.

„Tatort“ Köln: „Hotel Stadtpalais“ stolz auf Dreh

Das Hotel sei schon häufiger Drehort für regionale Filme gewesen, „aber wir empfinden es natürlich als besondere Ehre, bei einem Tatort dabei zu sein“.

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In Zimmer 338 des Kölner „Hotel Stadtpalais“ drehten Klaus J. Behrendt in seiner Rolle als Kommissar Max Ballauf und Tinka Fürst als seine Kollegin Natalie Förster den „Tatort: Der Tod der Anderen“.

Mit einem Tränchen im Auge würden er und seine Angestellten den Krimi sehen, denn die Auslastung des Hotels liege derzeit bei gerade mal zwei Prozent. „Wir könnten genauso gut abschließen“, sagt er im Gespräch mit EXPRESS.

Zum Abschluss lüftet er das Geheimnis, in welchem Zimmer die Frau mit dem Strick um den Hals denn nun hing: Todeszimmer 338 (im Film war es 311) wird sicherlich in die Hotel-Annalen eingehen.

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