Stefan Mross Doppelmord: Schlager-Star verliert Tante und Cousine – Urteil gegen Täter gefallen

Moderator und Musiker Stefan Mross posiert im Europa-Park nach einer Pressekonferenz zur diesjährigen Staffel der ARD-Unterhaltungsshow „Immer wieder sonntags“ für die Fotografen.

„Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross, hier im April 2019, verlor im vergangenen Jahr seine Cousine und seine Tante. Jetzt ist ein Urteil gegen den Täter gefallen.

Schlager-Star Stefan Mross verlor im vergangenen Jahr sowohl seine Cousine als auch seine Tante. Beide wurden Opfer eines abscheulichen Verbrechens. Nun ist ein Urteil gegen den Täter gefallen.

Es ist eine Tat, die an Abscheulichkeit kaum zu überbieten ist. Privatdetektiv Gottfried O. (52) handelte am 5. Mai 2022 kaltblütig, als er Helga B. (†50) durch sieben Pistolenschüsse in Salzburg tötete, weil sie keine Liebesbeziehung mit dem Stalker eingehen wollte. Auch ihre Mutter Ingrid (†76) wurde skrupellos hingerichtet, weil sie ihrer Tochter helfen wollte.

Am vergangenen Donnerstag (28. Juli 2022) fiel vor dem Landesgericht Salzburg das Urteil.

Salzburg: Doppelmörder muss lebenslang in den Knast

Gottfried O. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe in einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, sowie einer Schmerzensgeld-Zahlung von 90.000 Euro verurteilt, wie „Bild“ berichtete. Die acht Geschworenen brauchten dem Bericht nach für ihre Beratung gerade einmal eine Stunde, ehe sie zu einer Einigung kamen.

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„Ich möchte ausdrücken, dass es mir sehr leidtut, was ich ge­macht habe. Das Leid, das ich über die Familie gebracht habe, tut mir immens leid“, sagte der Doppelmörder im Anschluss, der um drei Tage Bedenkzeit bat, ob er das Urteil akzeptiert. Der Verteidiger des 52-Jährigen hatte zuvor auf 20 Jahre Haft spekuliert.

Stefan Mross: Tante und Cousine des Moderators in Salzburg getötet

Inmitten des unfassbaren Schreckens: „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross, dem Gottfried O. mit dieser Schock-Tat sowohl seine Tante als auch seine Cousine nahm. 

Wie die „Bild“ berichtet, wirkte Doppelmörder Gottfried O. erkennbar nervös, als er am vergangenen Dienstag in den Gerichtssaal des Landgerichts Salzburg geführt wurde. „Ich bekenne mich schuldig, Frau Helga B. und ihre Mutter Ingrid umge­bracht zu haben“, gestand der 52-Jährige. 

Doch was trieb den Angeklagten zu dieser Horror-Tat? Laut eigener Aussagen sei er von Helgas Bruder verleumdet und beleidigt worden. Zur eigentlichen Tat hätte dann ein Blackout geführt. Es sei „über mich herein­gebrochen wie ein Wasser­fall“, so Gottfried O. 

„Ich habe überhaupt keine Motiva­tion, warum ich auf meine Liebe geschossen habe, ich stand komplett neben mir.“

Mörder fuhr mit zwei Pistolen und 106 Patronen nach Salzburg 

Helga B. soll ihren späteren Mörder schon vor 24 Jahren in einer Sauna in Freilassing kennengelernt haben. Erst im März 2020 hätten sie dann aber intensiveren Kontakt gepflegt. Robert B., Helgas Bruder, hätte von Beginn an Bedenken gehabt. Er befürchtete, dass Gottfried O. einzig und allein am Vermögen der Familie interessiert war. 

Im Dezember 2020 ging der Bruder des späteren Opfers noch einen Schritt weiter. Er warnte Helgas Arbeitgeber per Mail, dass der neue Partner seiner Schwester ihr eine Gehirnwäsche verpasst hätte. Er wolle das Firmennetz der Bank anzapfen, in der Helga zu diesem Zeitpunkt arbeitete. Daraufhin zeigte Gottfried O. den Bruder an.

Im Januar 2021 begleitete Helga ihren Bruder Robert zur Polizei. Beide meldeten Gottfried O. als Stalker. Dennoch soll es im Anschluss weiterhin heimliche Treffen der beiden gegeben haben.

Am 5. Mai 2021, am Tat-Tag, sei Gottfried O. völlig außer sich gewesen. Helga hätte drei Nachrichten nicht beantwortet. Er fuhr mit zwei Pistolen und 106 Patronen nach Salzburg, wo er sich bis 22.30 Uhr im Garten versteckte und auf ihre Heimkehr wartete. 

Die Richterin sprach von einer abscheulichen Gräueltat à la „Romeo und Julia für Arme“. Ein psychiatrischer Gutachter beschrieb Gottfried O. als narzisstisch-sadistisch.

Stefan Mross bedankte sich auf Instagram für Anteilnahme

Schlager-Star Stefan Mross und dessen Familie blieben dem Prozess rund um Doppelmörder Gottfried O. fern.

Im Mai 2021 meldete sich der Schlager-Star persönlich bei seinen Instagram-Fans.

„Liebe Freunde. Ich möchte mich ganz herzlich für Eure Anteilnahme bedanken. Meine wichtigsten Menschen schenken mir und uns ganz viel Kraft. Dafür meinen herzlichen Dank an Euch. Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“ (cw) 

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