Ralf Schumacher Ex-F1-Star tritt Nachbarschaft auf die Füße – sein Mega-Projekt sorgt für Zorn

Der ehemalige Formel 1-Rennfahrer Ralf Schumacher auf der Kartbahn.

Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, hier im Januar 2018, hat mit einem Projekt für Ärger gesorgt.

Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher sorgt mit einem Bauvorhaben in Südafrika für Ärger. Seine Nachbarn und Nachbarinnen sind alles andere als begeistert.

Ralf Schumacher (46) hat sich nach seiner Formel-1-Karriere nicht nur seiner Rolle als Sky-Experte verschrieben, der Bruder von Renn-Legende Michael Schumacher (53) ist nun auch unter die Hoteliers gegangenen.

Der Ex-F1-Pilot betreibt in Constantia, einer Vorstadt von Kapstadt, das Luxus-Hotel „Villa Coloniale“. Nun möchte Ralf Schumacher expandieren. Denn das anliegende Grundstück soll für sein nächstes Bau-Projekt herhalten. Den Nachbarn und Nachbarinnen ist das allerdings ein Dorn im Auge.

Ralf Schumacher – Nachbar tituliert Bau-Vorhaben als – „Fehl am Platz“

Ralf Schumacher macht Ernst: Mittlerweile darf der Ex-Formel-1-Pilot das Nachbargrundstück schon sein Eigen nennen. Nun plane der Sky-Experte, bis zu 13 Luxus-Einfamilienhäuser neben seiner bereits existierenden Hotel-Anlage zu errichten, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete.

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Die Nachbarschaft scheint von dieser Idee allerdings herzlich wenig zu halten. Sie sprach von einer „Verschandelung“ des Stadtteils.

„Das eingereichte Bauvorhaben ist dicht gedrängt und doppelstöckig, was nicht zu diesem Vorort passt und eine Entwicklung darstellt, die in dieser Gegend einfach fehl am Platz ist“, sagte Nachbar Richard Fienberg, dessen Grundstück an zwei Seiten an Schumachers grenzt.

Boutique-Hotel „Villa Coloniale“: Nachbarin befürchtet „Elitespielplatz“

Eine andere Nachbarin habe die Befürchtung, dass sich Constantia zu einer Art Unterschlupf der Schönen und Reichen verwandeln könnte. Sie sprach in diesem Zusammenhang von einem „Elitespielplatz für die Reichen aus Übersee“.

Schumacher kann die ganze Aufregung rund um sein Bau-Projekt allerdings überhaupt nicht verstehen. „Ich weiß nicht, worüber sich die Nachbarn aufregen. Ich weiß ja selbst noch nicht mal, was ich baue“, erzählte er im RND-Interview.

Aktuell versuchten die Nachbarn und Nachbarinnen alle Kräfte gegen Schumachers Baupläne zu mobilisieren, die derzeit noch bei der Stadtverwaltung zur Prüfung vorlägen. Auch die Widmung des Baubodens stehe im Fokus der Kritik: Denn Schumachers Nachbarschaft ist fest davon überzeugt, dass es sich bei besagtem Boden um „öffentlichen Grund“ handele.

Absoluter Quatsch, wenn es nach Ralf Schumacher geht: „Dieser ganze Besitz gehörte einem Bauern, er war 120 Jahre in Familienbesitz. Der Mann, der ihn mir verkauft hat, ist der Urenkel oder Enkel des ehemaligen Besitzers. Es war landwirtschaftlicher Grund.“

Ralf Schumacher: Seine Hotel-Mitarbeiter wurden beschimpft

Auch Naturschützer nahmen Schumachers Grundstück genaustens unter die Lupe. Demnach sei das Areal ein Rückzugsort für geschützte Tierarten wie das Kap-Zwergchamäleon, die Westliche Leopardenkröte, oder das Stachelschwein. „Es wurde ein Umweltverträglichkeitsgutachten durchgeführt, bevor wir überhaupt angefangen haben“, gab der Ex-Rennfahrer Entwarnung.

Der Bruder von Michael Schumacher gehe aktuell sogar so weit, dass er von reinster „Schikane“ spricht.

Seine Hotelmitarbeiter seien von aufgebrachten Nachbarn und Nachbarinnen verbal angegangen worden. „Das ist das Allerletzte. Dafür habe ich kein Verständnis“, stellte Schumacher klar.  (cw)

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