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Nach Tod von Luna JordanDreharbeiten für Beatles-Serie gestoppt

Schauspielerin Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren gestorben. (Bild: 2025 Getty Images for Mubi/Gerald Matzka)

Copyright: 2025 Getty Images for Mubi/Gerald Matzka

Schauspielerin Luna Jordan ist im Alter von 25 Jahren gestorben. (Bild: 2025 Getty Images for Mubi/Gerald Matzka)

Eigentlich hätte Luna Jordan Teil von „Hamburg Days“ sein sollen. Nach dem plötzlichen Tod der jungen Schauspielerin haben die Verantwortlichen die Produktion der Beatles-Serie nun jedoch vorerst unterbrochen.

Die Dreharbeiten zur geplante Beatles-Serie „Hamburg Days“ werden vorerst ausgesetzt. Ein Sprecher der Produktionsfirmen W&B und Turbine Studios bestätigte „t-online“-Berichten zufolge, dass die Arbeit an dem Projekt nach dem plötzlichen Tod von Darstellerin Luna Jordan pausiere.

„Unsere unmittelbare Priorität nach dieser Nachricht ist das Wohlergehen unserer Besetzung und Crew“, hieß es demnach in einem ersten Statement. Man nehme sich „die Zeit, um zu überlegen, wie und wann die Dreharbeiten wieder aufgenommen werden können“. Luna Jordan hätte in der deutsch-britischen Co-Produktion über die Anfänge der Beatles auf St. Pauli die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr verkörpern sollen. Produziert wird die Serie für das ZDF und die BBC.

Luna Jordan stand unter anderem für den „Bergdoktor“ und „Jenseits der Spree“ vor der Kamera

Am Montag war der Tod der Schauspielerin bekannt geworden. Ihrer Agentur Players zufolge starb Jordan im Alter von 25 Jahren „plötzlich und unerwartet“. Die in Berlin geborene Tochter der österreichischen Schauspielerin Bettina Ratschew war bereits in jungen Jahren in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 2017 übernahm die damals 16-Jährige eine Rolle im ZDF-Dauerbrenner „Der Bergdoktor“, im folgenden Jahr stand sie in einer Ausgabe der Krimiserie „Kommissarin Lucas“ in einer Episodenhauptrolle vor der Kamera.

Es folgten Auftritte in zahlreichen öffentlich-rechtlichen Produktionen wie „SOKO Donau“, „SOKO Hamburg“ und „Die Heiland - Wir sind Anwalt“. Zudem war Luna Jordan Teil der MagentaTV-Serie „Wild Republic“, der Krimiserie „Jenseits der Spree“ sowie des deutschen „Euphoria“-Remakes „Euphorie“, das im Oktober 2025 auf RTL+ Premiere feierte.

Im Laufe ihrer Karriere wurde die Darstellerin für mehrere Preise nominiert. 2022 wurde Jordan für den Film „Fuchs im Bau“ mit dem österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. In ihrer Dankesrede thematisierte sie sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche - und erklärte, in der Vergangenheit selbst betroffen gewesen zu sein. Auch in der im März 2026 veröffentlichten ARD-Doku „Kinderschauspieler - Preis des Erfolgs“ sprach Luna Jordan offen darüber, Opfer sexueller Übergriffe am Set geworden zu sein. (tsch)

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