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Nach „heute journal“-Beitrag mit KI-generierten BildernZDF räumt Fehler ein

Das „heute journal“ des ZDF sendete am Sonntag einen Beitrag, in dem KI-generierte Bilder zu sehen waren. Diese wurden als solche nicht gekennzeichnet. (Bild: IMAGO / Rüdiger Wölk)

Copyright: IMAGO / Rüdiger Wölk

Das „heute journal“ des ZDF sendete am Sonntag einen Beitrag, in dem KI-generierte Bilder zu sehen waren. Diese wurden als solche nicht gekennzeichnet. (Bild: IMAGO / Rüdiger Wölk)

Wirbel um die ZDF-Nachrichtensendung „heute journal“. In einem Beitrag über die Migrationsbehörde ICE wurden auch Bilder gezeigt, die von einem KI-Programm erzeugt wurden. Gekennzeichnet waren sie allerdings nicht.

Das ZDF hat einen Fehler eingeräumt, der den Machern der Nachrichtensendung „heute journals“ unterlaufen ist. In der von Dunja Hayali am Sonntag moderierten Ausgabe waren in einem Beitrag auch Bilder verwendet worden, die sich als KI-generiert herausstellten. Das Problem: Die Redaktion hatte die Aufnahmen nicht als solche gekennzeichnet.

In dem fraglichen Beitrag ging es um die umstrittenen Einsätze der US-amerikanischen Migrationsbehörde ICE. Gezeigt wurden auch Bilder, in denen zu sehen ist, wie eine Frau und zwei Kinder auf der Straße von den Einsatzkräften abgeführt werden. Die Szenen wurde von keiner Person gefilmt, sondern entstammten Berichten zufolge von einem Videogenerierungsprogramm des ChatGPT-Entwicklers Open AI.

ZDF: Fehler „aus technischen Gründen“

Auf den KI-Bildern war deutlich das Wasserzeichen der Firma zu erkennen. Für die „heute journal“-Redaktion nicht deutlich genug? In einer Stellungnahme erklärt das ZDF, wie es zu dem Fehler kommen konnte. Demnach sei die Kennzeichnung „bei der Überspielung des Beitrags aus technischen Gründen nicht übertragen“ worden. Man habe den Fehler korrigiert und das Video angepasst.

In der Mediathek des ZDF ist inzwischen eine geänderte Fassung der „heute journal“-Sendung abrufbar. Darin sind die KI-Bilder durch Videosequenzen und Standbilder ersetzt. An den betreffenden Stellen heißt in einer Einblendung: „Video aus redaktionellen Gründen nachträglich geändert“. (tsch)

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