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„Masked Singer“-SiegerinSarah Lombardi: „Alessio hat mich verraten“

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Sarah Lombardi gewinnt als Skelett die dritte Staffel von „Masked Singer“ in Deutschland.

von Simon Küpper (sku)

Köln – Sie hat sich bis zum Sieg gekämpft! Mit ihrer Performance von Christina Aguileras „Fighter“ hat sich Sarah Lombardi (28) im Finale von „The Masked Singer“ zum Titel gesungen.

Sie steckte unter dem Kostüme des Skelett, durfte ihre Maske als letzte abnehmen. Im EXPRESS-Interview am Tag nach dem Finale, erzählt sie, wo Sohn Alessio das Geheimnis schon ausplauderte und was die Verlobung mit Fußballer Julian Büscher mit ihrem Erfolg zu tun hat.

Glückwunsch zum Sieg! Die erste Frau, die die deutsche Ausgabe von The Masked Singer gewonnen hat.

Alles zum Thema Verlobung

Stimmt. Das ist ein sehr schönes Gefühl. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, bin aber auch ein bissen traurig, dass es jetzt vorbei ist. Es war eine tolle Erfahrung.

Wen musstest du anlügen, bei dem es besonders schwergefallen ist?

Einige. Ich wurde so oft angeschrieben, so oft bekam ich Nachrichten mit „Du bist es auf jeden Fall“. Irgendwann habe ich gar nicht mehr versucht zu antworten, sondern habe so getan, als hätte ich es noch nicht gelesen.

Alessio hat die Identität des Skeletts schon im Kindergarten verraten, stimmt das?

Ja (lacht). Alessio hat mich verraten, aber da kann man ihm wirklich nicht böse sein, so sind Kinder nun mal!

Du sagst, es war eine Ehre, dass du so früh erkannt wurdest – aber war es nicht auch ein bisschen doof?

Ich fand es eigentlich ziemlich gut. Weil es für mich das schönste Kompliment ist, das man mir machen kann. Das heißt ja, dass ich einen Wiedererkennungswert habe und die Menschen mich auch durch meinen Gesang erkennen.

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Sarah Lombardi gewinnt als Skelett die dritte Staffel von „Masked Singer“ in Deutschland.

Du hast auch versucht, die Fans auf falsche Fährten zu führen. Warst du überrascht, wie sehr sie auf jedes Detail achten?

Ja, das hat mich total verwundert. Ab und zu habe ich mir auch die Kommentare durchgelesen – Wahnsinn, auf was sie alles geachtet haben. Aber am meisten Spaß haben mir die Kommentare: „Das kann nicht Sarah sein – die kann nicht so gut singen.“, gemacht (lacht)

Du bist seit vielen Jahren im Fokus, jetzt unter der Maske warst du mal unerkannt. Hast du das Gefühl, dass du hier mehr am Talent beurteilt wurdest als an der Person?

Auf jeden Fall. Mit der Maske wird man nur für das beurteilt, was man in dem Moment auf der Bühne zeigt. Das ist etwas Besonderes und hat mir sehr gut getan.

Würdest du dir das mal wieder öfter wünschen, unerkannt zu bleiben?

Nein. Eigentlich finde ich es ja auch ganz schön, auf der Straße angesprochen zu werden.

War der letzte Song „Fighter“ auch ein Statement?

Ja, irgendwie schon. Er erzählt auch ein bisschen über mich. Ich habe mich im Leben schon durch viele Situationen durchgekämpft, bin aber nach jedem Fall auch immer wieder aufgestanden. Das macht einen stärker, man wird weiser und man lernt daraus. Das trifft auch auf mich zu. Deshalb habe ich mir dieses Lied für das Finale gewünscht.

Das war die erste Show, die du als Julians Verlobte mitgemacht hast – Glückwunsch auch noch dazu! Hat sich das anders angefühlt oder was es so wie sonst auch?

Ich bin zurzeit einfach unfassbar glücklich. Wahrscheinlich hat mir das auch die nötige Energie gegeben. Eine Familie und geliebte Menschen um sich zu haben, die einem Kraft geben – das spürt man schon. Wenn man alleine auf der Bühne steht, aber weiß, es sitzt jemand vor dem Fernseher, der total mitfiebert und Dir nur das Beste wünscht, ist das ein sehr schönes Gefühl.

Nach einer Verlobung folgt ja auch irgendwann eine Hochzeit. Gibt es schon Pläne?

Ich bin eigentlich sehr zufrieden, wie ich den Umgang mit meinem Privatleben in der Öffentlichkeit gerade handhabe; dass ich mir selber die Ausschnitte meines Lebens aussuchen kann, die ich auf Instagram mit meine Followern teile. Vielleicht werde ich sie ja irgendwann überraschen…

Julian gibt dir Kraft, du ihm aber auch. Zuletzt hat er dich beim Laufen wieder auf dem Fahrrad begleitet. Wie geht es ihm nach dem Kreuzbandriss Anfang September?

Es geht ihm besser. Er wurde noch nicht operiert und man bemüht sich, es mit einer konservativen Behandlungsmethode in den Griff zu bekommen. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen - ich bin ja keine Ärztin (lacht).