Neue Staffel „Máxima“: Was nach der Hochzeit geschah.
Tränen, Tanz & Palast-ZoffDie zweite Staffel der Erfolgsserie „Máxima“ startet bei RTL+

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Delfina Chaves spielt Máxima.
Neue „Máxima“-Staffel bei RTL+: Ihre Tränen sahen Millionen – doch was geschah wirklich hinter den Palastmauern? Ein argentinischer Tango erklingt in der Amsterdamer Nieuwe Kerk, eine Melodie voller Wehmut und Romantik. Die Kamera fokussiert das Gesicht der Braut, und tatsächlich, eine Träne bahnt sich ihren Weg über die Wange. Diese Bilder von Máxima Zorreguieta bei ihrer Eheschließung mit dem niederländischen Thronfolger Willem-Alexander am 2. Februar 2002 gingen um den Globus und berührten unzählige Menschen.
Genau hier, bei dieser königlichen Trauung, setzt die zweite Staffel der Erfolgsserie „Máxima“ an, die ab heute bei RTL+ verfügbar ist. In sechs frischen Episoden wird die Epoche von der Heirat bis zur Inthronisierung von Willem-Alexander im April 2013 nachgezeichnet.
Palastmauern sind dick
Auch die neuen Folgen orientieren sich eng an den historischen Begebenheiten, wie die „dpa“ berichtet. Was sich jedoch wirklich hinter den massiven Palastmauern zutrug, bleibt der Fantasie überlassen. Nur wenig dringt über das private Dasein der Oranjes an die Öffentlichkeit.
Doch dank der herausragenden Darsteller Delfina Chaves als Máxima und Martijn Lakemeier als Willem-Alexander kommt der Gedanke auf: Genau so könnte es gewesen sein. Chaves verkörpert die feurige Argentinierin absolut überzeugend. Einmal tanzt sie ausgelassen mit Freundinnen durch die Gemächer, einen Joint im Mundwinkel. Ein anderes Mal fährt sie unsicher mit dem Rad durchs Land oder fädelt clever einen Pakt mit den Medien ein. Máxima, die Powerfrau.
Für Chaves ist der Kulturschock, den Máxima durchlebt haben muss, sehr verständlich. „Sie kommt ja aus einem ganz anderen Teil der Welt“, erklärte die Darstellerin der Nachrichtenagentur dpa. Sprache, Wetter, Mentalität – alles war fremd. „Ich habe großen Respekt vor ihr und den Opfern, die sie gebracht hat.“
Hochzeit ohne Eltern
Máximas Tränen bei der Zeremonie waren nicht nur welche der Rührung, sondern ebenso der Trauer. Ihre Eltern durften nicht teilnehmen. Der Vater war aufgrund seiner Verwicklung in die argentinische Militärherrschaft unerwünscht. Aus Solidarität blieb deshalb auch die Mutter der Feier fern.
In einer Szene fragt Willem-Alexander seine Zukünftige auf dem Weg zur Kirche: „Bist du bereit?“ Sie erwidert mit „Ja“, doch sie hat keine Ahnung, was sie erwartet. Plötzlich ist die junge Frau ohne eigene berufliche Laufbahn, stattdessen gibt es die Erwartung, möglichst bald für Nachwuchs zu sorgen.
Liebe unter großem Druck
Auch Willem-Alexander leidet unter dem enormen Druck von den Medien und seiner Mutter, Königin Beatrix. Das fasziniert auch Schauspieler Martijn Lakemeier an seiner Rolle. „Wie geht ein Mensch damit um, dass er in diese Rolle hineingeboren wurde, dass er diese Verantwortung übernimmt?“, stellt er die Frage. Die Serie beleuchtet auch die persönliche Seite des heutigen Monarchen: „Er ist witzig, intelligent, ein guter Vater, leidenschaftlich – vor allem, wenn es um Sport geht.“
In den frischen Folgen muss sich die Zuneigung des Paares unter dem Zwang von Zeremoniell und Öffentlichkeit bewähren. Anstelle der Sex-Szenen aus der ersten Staffel sieht man die beiden nun auffällig häufig zusammen beim Zähneputzen. Neue Charaktere wie die Brüder des Thronfolgers, Friso und Constantijn, und deren Frauen bringen zusätzlichen Schwung ins Palastleben.
An über 80 Länder verkauft
Die Serie avancierte zu einem Überraschungserfolg und wurde in mehr als 80 Staaten verkauft – eine dritte Staffel ist bereits bestätigt. Schauspieler Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“), der Prinz Claus darstellt, kann den Hype nachvollziehen. Royals seien für viele Menschen Vorbilder, so wie früher die großen Stars aus Hollywood.
Er selbst sei kein großer Royal-Fan, räumt Koch ein. Aber Máxima sei „eine charismatische Frau“ und ihre Lebensgeschichte aufregend. „Da kommt jemand mit einem so ungezügelten Temperament in so ein vom Protokoll bestimmtes Haus, das ist auch unterhaltsam, da schmeißt sie dann auch mal ein Porzellantässchen kaputt. Man leidet mit, man lacht mit.“
Koch spielt wieder den deutschen Prinzen Claus, den Ehemann von Königin Beatrix. Auch er hatte, ganz ähnlich wie Máxima, viel für die Liebe geopfert. Die Darstellung seiner Parkinson-Krankheit war für Koch eine spezielle Herausforderung. Mit unbewegter Miene Gefühle zu vermitteln, sei nicht einfach gewesen: „Er ist wie auf einer Insel - mittendrin und doch getrennt.“

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Schauen sich auch Máxima und Willem-Alexander die Serie an? Offiziell heißt es Nein und gibt es auch keinerlei Kommentar. (Archivbild)
Oranjes schweigen
Das größte Geheimnis wird aber auch mit dieser Staffel nicht gelüftet: Schauen sich Máxima und Willem-Alexander die Serie über ihr eigenes Dasein an? Offiziell heißt es Nein, eine Stellungnahme gibt es nicht. Doch es ist schwer vorstellbar, dass nicht wenigstens ihre drei Töchter neugierig die Erlebnisse ihrer Eltern auf dem Sofa mitverfolgen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

