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Gäste staunen„Sowas gab es in der Geschichte von 'Das perfekte Dinner' noch nicht“

Kevin (Mitte) überrascht (von links) Martina, Richi, Elena und Musti  mit einem coolen Gastgeschenk.
 (Bild: RTL)

Kevin (Mitte) überrascht (von links) Martina, Richi, Elena und Musti mit einem coolen Gastgeschenk. (Bild: RTL)

Gleich am ersten Tag der Nürnberg-Woche verkündete Elena, dass Unterstützung in der Küche für sie weniger Punkte als Konsequenz hat. Kevin bekommt an Tag 3 bei seinen „Das perfekte Dinner“-Vorbereitungen gleich doppelte Hilfe - was wird Elena wohl dazu sagen?

Erst Bruder Mario (links), dann Kumpel Tobi: Werden Kevin seine Schnibbelhilfen zum Verhängnis?
 (Bild: RTL)

Erst Bruder Mario (links), dann Kumpel Tobi: Werden Kevin seine Schnibbelhilfen zum Verhängnis? (Bild: RTL)

„Ich genieße das Landleben sehr“, hat es sich Kevin (34) in Cadolzburg außerhalb von Nürnberg und Fürth schön eingerichtet. Als Automobilverkäufer hegt er eine besondere Leidenschaft für italienische Fabrikate - und für italienische Küche. „Die ersten Urlaube, als ich Kind war, waren immer in Italien im Ferienhaus. Meistens in der Toskana“, begründet Kevin sein „Dinner“-Motto „Cultura italiana“. Außerdem: „Die italienische Küche ist sehr vielfältig.“

Pastateig wird in seiner Familie schon seit den frühen 90er-Jahren selbst geknetet, „als wir damals im Familienurlaub eine Pastamaschine in der Toskana gekauft haben“. Hier ist also ein Experte am Werk, da sollte wenig schiefgehen: „Das ist dann eigentlich so ein bisschen zur Leidenschaft geworden. Mittlerweile gibt es mehrere Nudelmaschinen im Haushalt.“ Bruder Mario und Kumpel Tobi drängten sich beide als Schnibbelhilfen auf. Mario schwärmt von den Kochkünsten seines Bruders und seiner Mutter: „In den wenigsten Restaurants kann man eigentlich so gut essen wie dann daheim.“ Heute gibt es:

  1. Vorspeise: Südtiroler Mini-Germknödel mit Bratensauce und Thymianbröseln
  2. Hauptspeise: Stracotto di manzo mit sardischen Gnocchi und Gremolata
  3. Nachspeise: Pesche dolci siciliane
Mit Teig kennt sich Kevin bestens aus.
 (Bild: RTL)

Mit Teig kennt sich Kevin bestens aus. (Bild: RTL)

„Er möchte einen Wow-Effekt“, erklärt sich Elena (37), warum sich Kevin bisher sehr bedeckt gehalten hat. Sie liest die Hauptspeise vor: „Gnotschi.“ Richi (45) raunt ebenfalls auf Fränkisch: „Gnotschi, genau.“ Beide wissen natürlich, dass die korrekte Aussprache anders lautet. Was „stracotto“ heißt, müssen sie erst googeln. „Ahhh, 'stracotto' ist Italienisch und heißt 'durchgekocht', beziehungsweise 'zerkocht'“, liest Elena das Suchergebnis vor. Zum Thema Schnibbelhilfe hat sie schon am ersten Tag ganz klare Regeln geäußert, die sie heute nochmals betont: „Eine Schnibbelhilfe darf nicht kochen und darf tatsächlich nur schneiden. Nicht rühren, nicht servieren, nur schneiden.“

Gastgeschenke sind „richtig coole Idee“

Die Germknödel sollen heiß serviert werden, damit Elena keinen Punktabzug gibt.
 (Bild: RTL)

Die Germknödel sollen heiß serviert werden, damit Elena keinen Punktabzug gibt. (Bild: RTL)

Bei Musti steigt die Vorfreude auf den leckeren Hauptgang.
 (Bild: RTL)

Bei Musti steigt die Vorfreude auf den leckeren Hauptgang. (Bild: RTL)

„Sehr ruhig, versiert, strukturiert und sehr zuvorkommend“ - nichts anderes hat Richi von Kevin bei der Begrüßung erwartet. Elena freut sich auf einen weiteren Abend mit der Nürnberg-Truppe: „Wir sind so unkompliziert und lustig.“ Richi ebenfalls: „Egal, zu welcher Uhrzeit wir zusammenkommen, wir haben immer tollen Spaß.“

„Die liebe Elena will ganz, ganz heißes Essen, heiße Teller, da darf ich mir auf keinen Fall einen Fehler erlauben“, wärmt Kevin die Keramik gut vor - nachdem er sich schon zwei Schnibbelhilfen erlaubt hat. Derweil freuen sich die Gäste über das Gastgeschenk: das Sendungslogo als 3D-Druck mit Beleuchtung. „Das ist ja eine richtig coole Idee“, findet Martina (60). Musti (47) meint gar: „Ich glaube, sowas gab es in der Geschichte von 'Das perfekte Dinner' noch nicht.“

Falscher Pfirsich und Pfirsich-Sorbet: So sieht das unbekannte Dessert also aus.
 (Bild: RTL)

Falscher Pfirsich und Pfirsich-Sorbet: So sieht das unbekannte Dessert also aus. (Bild: RTL)

Germknödel mit Pulled Chicken gefüllt gab es bestimmt auch noch nie vorher. Und die sind laut Elena „sehr, sehr schmackhaft“. Vielleicht stimmt sie das milde in Bezug auf die doppelte Schnibbelhilfe: „Sein Menü war sehr aufwändig, und deswegen ist das auch legitim, dass er eine Schnibbelhilfe hatte.“ Aber: „Tatsächlich war es mir nicht warm genug.“

Falsche Pfirsiche, wie isst man die?

Die sardischen Gnocchi bestehen anders als erwartet nicht aus Kartoffeln, sondern aus Semola. In Kombination mit dem zarten Rindfleisch ein Gedicht, an dem Richi wenig aussetzen kann: „Wenn ich nicht wüsste, dass noch ein Nachtisch kommt, hätte ich definitiv noch eine zweite Portion gegessen.“ Nur die Gnocchi sind zu al dente.

Die Pesche dolci siciliane sind laut Kevin „ein typisches Rezept aus der Toskana“. Dabei wird eine Teigkugel mit Vanillecreme gefüllt: „Man sagt auch falsche Pfirsiche dazu.“ Als frische Komponente serviert er dazu ein Pfirsich-Sorbet. „Ich brauche jetzt absolute Ruhe in der Küche, weil ich mich jetzt sehr konzentrieren muss“, verabschiedet sich Kevin von den Gästen am Tisch. Das schürt die Erwartungen. Soufflé? Lava-Kuchen? Was wird er wohl kredenzen? So einen Pfirsich hat noch niemand gegessen, deshalb müssen erst viele Fragen geklärt werden. Martina: „Wie soll man das jetzt essen?“ Elena: „Diese Creme, das ist Gries?“ Richi: „Was sind das für Bröckerle da drin?“ Musti: „Und das ist sizilianische Art?“

Richi ist am Ende des Abends restlos zufrieden. Seine 10 Punkte ergeben mit denen der anderen eine Bewertung von 35. Damit setzt sich Kevin neben Musti auf den zweiten Platz. (tsch)

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