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Milliarden-Deal Elon Musk verkündet Twitter-Kauf – irrer Auftritt des Unternehmers sorgt für Aufsehen

Elon Musk hält ein Mikro in der Hand.

Elon Musk, hier im August 2022, hat den Kauf von Online-Riese-Twitter verkündet. 

Jetzt ist es (fast) offiziell! Milliardär Elon Musk hat den Kauf von Online-Gigant Twitter verkündet. Zuvor sorgte der 52-Jährige bereits mit einem irren Auftritt für Aufsehen.

Milliardär Elon Musk steht offenbar kurz vor dem Kauf des Online-Riesen Twitter. Das verkündete der Unternehmer am Donnerstagnachmittag (27. Oktober 2022) in einem Tweet.

Am Tag zuvor sorgte der 51-Jährige bereits mit einer irren Aktion für Aufsehen. Musk spazierte am Mittwoch seelenruhig durch das Twitter-Headquarter in San Francisco (USA). Und offenbar hatte er seinen zukünftigen Mitarbeitenden eine Kleinigkeit mitgebracht. 

Milliardär Elon Musk spaziert mit Waschbecken durch Twitter-Zentrale

Was für ein Anblick! Elon Musk in der Twitter-Zentrale. Und das mit einem abmontierten Waschbecken in den Händen, das der Unternehmer lachend in das Foyer des Bürokomplexes trug. 

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„Entering Twitter-HQ – let that sink in (Betrete das Twitter-Hauptquartier – lasst das auf euch wirken)“, schrieb der 51-Jährige in seinem Video-Tweet.

Sehen Sie die Szene hier im Video:

Offenbar ein kurioses Wortspiel: Im Englischen beutetet „sink“ Waschbecken. Der Tweet des Unternehmers könnte wortwörtlich also durchaus auch so verstanden werden: Lasst das Waschbecken rein. Was genau hinter Musks irrem Waschbecken-Austritt steckt, ist allerdings unklar. 

Elon Musk soll kurz vor Twitter-Übernahme stehen

Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk ist noch nicht endgültig abgeschlossen, aber der Tech-Milliardär schaltet sich bereits ins Geschäft des Online-Netzwerks ein. In einem offenen Brief an Twitters Anzeigenkunden und Anzeigekundinnen erläuterte der Tesla-Chef am Donnerstag noch einmal seine Motive für den 44 Milliarden US-Dollar schweren Deal und trat Bedenken entgegen, dass die Plattform zu einem Hort von Hetze und Hassbotschaften werden könnte.

Twitter dürfe kein „Ort des Grauens“ werden, wo ohne Konsequenzen alles gesagt werden könne, erklärte Musk per Tweet. Die Plattform müsse „warm und einladend für alle“ sein. Musk hatte den Kauf zuvor stets mit dem Anliegen begründet, die Redefreiheit zu stärken. Kritiker sind besorgt, dass der Eigentümerwechsel zu weniger moderierten Inhalten auf dem Netzwerk führt und so Hass und Hetze Vorschub leistet. Das könnte Werbekunden abschrecken.

Sehen Sie hier Elon Musks Tweet:

Offiziell abgeschlossen und von Twitters Seite bestätigt ist der Deal noch nicht. Aber dass Musk sich bereits ins Management einmischt und in der Vergangenheitsform davon spricht, Twitter gekauft zu haben, deutet auf einen unmittelbar bevorstehenden Vollzug hin. Bis Freitag um 17.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) muss die Transaktion durch sein, sonst landet der seit Monaten strittige Deal doch noch vor Gericht. Diese Frist wurde richterlich verhängt, um die seit Monaten zwischen Musk und Twitter strittige Übernahme zu regeln.

Eigentlich hatte sich Musk mit Twitter schon im April auf die Übernahme geeinigt. Im Juli erklärte er die Vereinbarung jedoch wegen angeblicher Falschangaben des Unternehmens zu Fake-Accounts für ungültig. Twitter klagte auf Einhaltung des Kaufvertrags und es wurde ein Gerichtsprozess zur Klärung des Streits angesetzt. Anfang Oktober erneuerte Musk sein Kaufangebot dann überraschend wieder, stellte jedoch die Bedingung, dass das Gerichtsverfahren beigelegt wird. (dpa)

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