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„Was mir wichtig ist, zu sagen“Nach Ansage im Dschungel: Gil Ofarim mit Entschuldigung

Im Dschungeltelefon sprach GIl Ofarim eine Entschuldigung aus.

Im Dschungeltelefon sprach GIl Ofarim eine Entschuldigung aus.

Aktualisiert

Nach und nach taut Gil Ofarim im Dschungelcamp auf und zeigt sich zunehmend gelöst. Ein Kandidat spricht nun aber offen eine Problematik an, die Gil prompt nachdenklich macht. Der geht kurz darauf ins Dschungeltelefon – mit einer Botschaft.

Bisher rückte Gil Ofarim noch nicht mit der Sprache heraus – und hat sich in den ersten Tagen eher defensiv und zurückgezogen gezeigt. Doch nach und nach scheint er im Dschungelcamp aufzutauen, macht Yoga mit den anderen Promis, erzählt Witze und singt griechische Lieder. 

Dass Gil Ofarim bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!” teilnimmt, ohne näher auf seine eigenen Verfehlungen einzugehen, stößt natürlich nicht nur vielen Zuschauerinnen und Zuschauern auf, sondern auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Camp. Allen voran Ariel, die immer wieder mit lautstarken Frontalangriffen auf den Musiker losgeht und ihn als „kranken Lügner“ oder „Verbrecher“ betitelt. 

„Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen“

Dass es anders (aber nicht weniger deutlich) geht, zeigt Stephen Dürr. Im Camp verteilen die Dschungel-Promis an Tag 12 Tierfiguren untereinander – einem jeden wird eine bestimmte Bedeutung zugeordnet, die den Promi charakterisieren soll – eher selten zu seinem Vorteil.

So bekommt Gil von Stephen die Chamäleon-Figur überreicht – als Symbol für die zwei Seiten, die der Sänger zeigt. „Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen.“

Stephen fordert von Gil mehr Haltung und Offenheit.

Stephen fordert von Gil mehr Haltung und Offenheit. Er überreicht ihm die Chamäleon-Figur.

Auch Stephen habe zunächst den Eindruck gehabt, dass sich Gil zurückziehen würde. Er passe sich an, mache „immer einen Schritt mehr, um nicht anzuecken“. Doch es gebe auch den zweiten Gil, der eben zuletzt immer mehr in Erscheinung getreten sei. „Für uns hier im Camp etwas Positives“, so beschreibt Stephen. 

Dann geht er auf den „Draußen“-Gil ein, auf den Skandal rund um seine Person – und was das auch mit Stephens eigenem persönlichen Umfeld gemacht habe. Es habe auch das eigene Netzwerk in Leipzig beschäftigt, bis hinein in das betroffene Hotel. Stephen: „Das war alles sehr bedrückend.“ Nun sei für ihn ein großer Kontrast zwischen den beiden Gils deutlich geworden – also dem Gil, der er nun im Dschungel sei.

„Dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig“

„Ich glaube, dass es nicht gut ist, dass du wie ein Chamäleon agierst“, meint Stephen zu dem Sänger. Mit seiner Teilnahme habe er eine hohe Erwartungshaltung geweckt. Er akzeptiere zwar das Argument, es gebe eine „Verschwiegenheitserklärung“, meint aber auch: „Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden.“ Gils Schweigen sei für viele „sehr unbefriedigend“.

Stephens Wunsch an Gil: „Dass du nach vorne trittst und sagst: ‚Das ist scheiße gelaufen. Ich nehme die Kritik an' – und dann wird das alles auch wieder abebben.“

Gil wiederum stimmen die Worte seines Mitcampers nachdenklich. Er nimmt die Chamäleon-Figur entgegen, sagt leise: „Vielen Dank!“ – und richten im Dschungeltelefon Worte an die Menschen in Leipzig und Sachsen.

Gil: „Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun.“ Und weiter: „Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht.“ (mg)

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