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„Mit Hartz IV war ich...“Ilka Bessins schockierende Beichte

Ilka Bessin ist Cindy aus Marzahn

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Ilka Bessin machte als Cindy aus Marzahn eine Karriere .

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Krasse Beichte von Ilka Bessin: Die Zeit mit Hartz IV machte sie teilweise glücklicher als ihr heutiger Erfolg.

Die gefeierte Entertainerin erinnert sich an die Phase vor ihrer steilen Karriere. Obwohl sie heute im Rampenlicht steht, vermisst sie manchmal die sorglose Zeit, als sie keine Verpflichtungen hatte.

Ilka Bessin, die als „Cindy aus Marzahn“ berühmt wurde, sprach im Podcast „Hotel Matze“ ganz unverblümt über ihre bemerkenswerte Laufbahn. Die bekannte Komikerin schaut trotz ihres enormen Erfolgs mit einem positiven Gefühl auf ihre arbeitslose Phase zurück. Ihr Fazit ist ein echter Hammer: Sie behauptet, zu jener Zeit in manchen Momenten zufriedener gewesen zu sein als jetzt.

Der Hauptgrund dafür ist laut der 54-Jährigen die nicht vorhandene Verantwortung für andere Personen während dieser Zeit. „In der Zeit, in der ich zu Hause war und Hartz IV bezogen habe, war ich teilweise glücklicher als jetzt, weil ich keine Verantwortung für andere Menschen hatte“, sagte Bessin. Heutzutage fühle sie die Anspannung durch den Ruhm und die Bürde, die das Management einer Mannschaft und die Aufrechterhaltung ihrer Laufbahn mit sich bringen.

Ilka Bessin beim Kölner Treff vergangenes Jahr.

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Ilka Bessin beim Kölner Treff vergangenes Jahr.

Ilka Bessin: „Ich war mit Hartz IV teilweise zufriedener als heute“

Bessin, die vor ihrer Karriere 16 Jahre lang im Gastgewerbe tätig war, schildert die damaligen Umstände aber nicht ausschließlich rosig. Sie gesteht, dass die Phase ohne einen Job auch belastend gewesen ist. Ihr sei die Empfindung abhandengekommen, einer wichtigen Beschäftigung nachzugehen, und sie stürzte phasenweise in ein emotionales Tief.

Zu dieser Zeit glaubte sie sogar, es wäre „scheißegal“, ob sie noch am Leben sei. Dieses Erlebnis war letztendlich der Ansporn für sie, eine Wende einzuleiten und ihre Gelegenheit im Rampenlicht zu ergreifen. Dabei nahm sie die Gefahr in Kauf, erneut auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen zu sein.

Vom Amt zum Show-Liebling: Ilka Bessins Aufstieg

Trotz der Anstrengungen des Ruhms unterstrich die Entertainerin ihre Wertschätzung für ihre außergewöhnliche Laufbahn. Sie hatte niemals bewusst das Ziel, im TV aufzutreten, und empfindet sich in der Welt der Berühmtheiten auch heute noch ab und zu als Gast. Ihre Motivation schöpft sie nach wie vor aus ihren Visionen und Vorhaben – egal ob es um frische Show-Konzepte geht oder ein geplantes Buch für Kinder über die „dicke Fliege Melanie“.

Ilka Bessin ist als deutsche Darstellerin, Komikerin und auch als TV-Gastgeberin aktiv. Ihren Durchbruch schaffte sie hauptsächlich mit ihrer Figur „Cindy aus Marzahn“, einem Kultcharakter, den sie seit den frühen 2000ern darstellt. Sogar die renommierte „New York Times“ veröffentlichte im Dezember 2012 eine detaillierte Geschichte über sie, die den Titel „An Accidental Comedian of the People“ trug (was übersetzt so viel wie „Eine zufällige Komikerin des Volkes“ bedeutet). (red)

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