„Bares für Rares“ Waldi gibt Verkäufer-Sohn skurrilen Rat – „Würde deinen Vater verprügeln“

Zu sehen sind die ZDF-Händler und Händlerinnen Susanne Steiger, Walter Lehnertz und Markus Wildhagen in der „Bares für Rares“-Folge vom Dienstag.

Walter Lehnertz (M.), hier gemeinsam mit Susanne Steiger und Markus Wildhagen in der „Bares für Rares“-Folge vom Dienstag, 29. März 2022, hatte einen ungewöhnlichen Ratschlag auf Lager.

Bei „Bares für Rares“ ging es am Dienstag Schlag auf Schlag. Trödel-Händler Walter Lehnertz hatte für den Sohn eines Verkäufers einen ungewöhnlichen Ratschlag parat.

„Sag mal, so Spielsachen werden immer heftiger..“, sagte „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter (60), als er sich mit skeptischem Blick dem Experten-Tisch von Sven Deutschmanek (45) näherte. Denn der war schon fleißig am Rumwerkeln. „Na ja...“, widersprach der ZDF-Experte.

„Wie na ja…so etwas hatten wir noch nie hier“, meinte Horst Lichter, der beim Anblick des außergewöhnlichen Gegenstandes große Augen machte. Auch Händler Walter Lehnertz (55) sollte später ziemlich erstaunt sein. Der Händler äußerte einen brutalen Rat…

„Bares für Rares“: Horst Lichter ist fasziniert von Verkäufer – „recht seltener Name, oder?“

Das Verkäufer-Gespann rund um Frithjof und Peter Treue-Beims aus Kiel überraschte in der Tat. Denn mit ihrem zerbrechlichen Weltraum-Spielzeug sorgten die beiden Norddeutschen nicht für den einzigen Aha-Moment in der aktuellen Folge der Trödel-Show am Dienstag (29. März 2022).

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Zu sehen sind Sven Deutschmanek, Horst Lichter und Frithjof und Peter Treue-Beims in der „Bares für Rares“-Folge am Dienstag.

Sven Deutschmanek (l.), Horst Lichter und Frithjof und Peter Treue-Beims in der „Bares für Rares“-Folge am Dienstag (29. März 2022)

„Frithjof? Das ist ein recht seltener Name, oder?“, wollte Horst Lichter vom frisch gebackenen Abiturienten wissen. „Also ich kenn auch nur einen. Nämlich mich selbst“, antworte der Norddeutsche.

Von außergewöhnlichen Namen, zu außergewöhnlichen Spielzeugen. „Die Weltraumstation ist von mir. Ich habe sie mal gekauft, weil es eine Kindheitserinnerung ist. Mein Bruder und ich hatten dieses Spielzeug in unserer Kindheit zum Spielen. Problem an der Sache ist nur, dass es sehr zerbrechlich ist. Ich habe es nie wieder in der Vollständigkeit gesehen“, erklärte Frithjofs Vater Peter.

„Bares für Rares“: Weltraum-Station ist in unversehrtem Zustand sehr selten

Beim seltenen All-Spielzeug aus den 70ern handele es sich um eine Art Weltraum-Spielkasten. „In der früheren DDR hatte man sich im Zusammenhang mit der Eroberung des Weltraums Gedanken gemacht. Und dann dieses Steck-System auf den Markt gebracht“, erklärte Spielzeug-Fachmann Sven Deutschmanek.

Zu sehen ist eine Raumstation in der „Bares für Rares“-Folge vom Dienstag.

Zu sehen ist eine Raumstation in der „Bares für Rares“-Folge vom Dienstag.

Durch die Steck-Konstruktion könne man seiner Kreativität freien Lauf lassen und den Aufbau der Station nach eigenen Vorlieben verändern.

„Du meintest ja, dass es vollständig ist. Dann nehme ich dir das mal ab“, so Deutschmanek in Richtung Peter Treue-Beims, der die Vermutung äußerte, dass der freie Markt zwar eher weniger dieser außergewöhnlichen Exemplare hergeben könnte, dafür aber der ein oder andere Keller der ehemaligen DDR.

„Aber diese Exemplare sind dann meisten defekt“, ergänzte Peter Treue-Beims, der den Markt zuvor ausgiebig sondiert hatte.

„Du hast ja zu Anfang richtig gesagt, dass Material sehr anfällig ist. Wenn mal was kaputtgeht, dann kann ich nicht mal eben beim Hersteller anrufen, um irgendwelche Ersatzteile zu bekommen.“, so der ZDF-Experte, der die Weltraum-Station auf 250 bis 300 Euro schätzte.

„Bares für Rares“: Waldi empfiehlt Frithjof seinen Vater zu verprügeln

„Ey cooooooool“, schwärmte Kult-Händler Walter Lehnertz, der gerade intensiv damit beschäftigt war, die Raumstation auszuprobieren.

„Ist das dein Papa? Ich würde den verprügeln, wenn der mein Spielzeug verkaufen würde“, empfahl der ZDF-Händler Frithjof mit einem Augenzwinkern. Die Händler seien zwar schon älter, sie hätten aber mit wachsender Begeisterung damit gespielt.

Waldi legte los wie die Feuerwehr. Die 300 Euro Expertise, die Sven Deutschmanek zuvor ausgestellt hatte, waren schon nach kurzer Zeit pulverisiert. Der Eifel-Händler lag mit 350 Euro in Führung, ehe Jan Cizek (46) 400 Euro bot. „Hör mal, ist das eine Kriegserklärung?“, wollte Waldi von seinem Konkurrenten wissen, der kühn genug war, gegen ihn anzutreten. Waldi legte noch einen Zehner drauf. „Also wir sind zufrieden, macht das unter euch aus“, scherzte Verkäufer Peter.

„Aber...ausnahmsweise lasse ich es dem Jan“, so Waldi. Jan Cizek war begeistert. „420 Euro. Das ist so nett von dir. Der haut mich sonst immer weg.“ (cw)

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