„Leck mich de Söck”„Bares für Rares”-Moderator Horst Lichter ganz außer sich

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Köln – So verdutzt hat man „Bares für Rares”-Moderator Horst Lichter selten in der ZDF-Sendung gesehen.

Verkäuferin Gabriele Lindenberg stellte dem Experten Albert Maier (69) ein altes Silberbesteck von 1880 vor. Nach einer enttäuschenden Ersteinschätzung hoffte Gabriele auf mehr Glück bei der Sendung „Bares für Rares”.

Das sagt „Bares für Rares“-Experte Albert Maier zum Silberbesteck

Der 69-Jährige nahm dieses Silberbesteck ganz genau unter die Lupe.

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Die 88 Teile stammen von der Silberschmiede „Klinkosch” aus Wien und sind zum Teil sogar vergoldet.

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In dieser Kiste befindet sich das alte Silberbesteck.

Verkäuferin Gabriele wollte mit dem Verkauf wenigstens ihre Anschaffungskosten von 350 Euro für das Silberbesteck abdecken.

Doch Experte Albert Maier nannte da eine ganz andere Summe.

Er schätzte 30 bis 50 Euro pro Stück, 100 Euro für eine vergoldete Suppenkelle, weitere 100 Euro für einen Kuchenheber und 100 Euro für die Kiste.

Moderator Lichter machte bei diesen Zahlen große Augen.

Das wären insgesamt rund 2700 Euro für Gabriele – eine stolze Summe.

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Nach so einer Expertenschätzung gibt es für Gabriele ein fettes Lob von Horst Lichter.

Selbst Horst Lichter entglitten bei dieser Summe die Gesichtszüge. Dem Moderator fiel dazu nur ein Satz ein: „Leck mich de Söck”.

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Horst Lichter ist geplättet von der Summe.

Das bekommt Gabriele Lindenberg von den „Bares für Rares”-Händlern

Auch bei den Händlern kommt das Silberbesteck ganz gut an. Das Einstiegsgebot lag bei 1500 Euro. Doch viel mehr sprang für Gabriele nicht heraus.

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Tanja Lindenberg steht vor den „Bares für Rares” Händlern.

Lediglich zwei Händler boten für die Antiquität. Dennoch ein guter Deal für die Verkäuferin: Satte 1800 Euro konnte Gabriele mit ihrem wertvollen Besteck ergattern. 

„Es ist natürlich ein schönes Gefühl, so viel Bargeld in der Hand zu haben”, sagte die Verkäuferin lachend.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet.

Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt.

Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle und eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow“ lief.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 90.000 Euro und wurde für ein Mercedes Cabriolet geboten. Doch der Besitzer wollte 5000 Euro mehr – und so kam das Geschäft nicht zustande.

Anders als bei einem Borgward Isabella Cabriolet, der im Jahr 2014 für 35.000 Euro den Besitzer wechselte.

Das bisher niedrigste Gebot

Für unfassbare 10 Euro sicherte sich Händler Julian Schmiz-Avila 1100 Comic-Hefte der Science-Fiction-Reihe „Perry Rhodan“.

(as)