„Bares für Rares“ Enttäuschung pur: Mitbringsel von Rentnerin ist keinen Cent wert 

Horst Lichter mit den Experten von links: Sven Deutschmanek, Wendela Horz, Colmar Schulte-Goltz, Dr. Heide Rezepa-Zabel und Albert Maier vor dem weihnachtlich dekorierten Schloss Ehreshoven in Engelskirchen.

Experte Sven Deutschmanek (l.) verpasste dem Wunschpreis von Verkäuferin Ute Schön einen ordentlichen Dämpfer. Am Ende konnte die Kölnerin ihre Sitzgruppe leider nicht verkaufen.

Rentnerin Ute Schön aus Köln wollte ihre Designermöbel bei „Bares für Rares“ zu Geld machen. Leider wurde sie bitter enttäuscht.

Mit so einer Pleite hatte Verkäuferin Ute Schön aus Köln nicht gerechnet. Die Rentnerin wollte ihre Esszimmergarnitur bei „Bares für Rares“ an den Mann oder die Frau bringen – dieser Plan ging ordentlich nach hinten los.

Von ihren Designermöbeln, die zudem noch in einem einwandfreien Zustand waren, versprach sich die Verkäuferin so einiges: Eine Verkaufssumme von 9100 Euro wäre Ute Schön recht, denn mit dem Geld möchte sich die Rentnerin ihren Umzug finanzieren.

„Bares für Rares“: Rentnerin bekommt keinen Cent für ihre Sitzgruppe

„Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek (46) musste jedoch schon während der Expertise der Rentnerin die Augen öffnen: Die Garnitur, bestehend aus sechs Sesseln und einem Tisch, sei zwar in tadellosem Zustand und dazu noch von einem guten Hersteller, jedoch noch lange keine Antiquitätenware.

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Die Möbel wurden erst in den 1990er-Jahren hergestellt. Damit ist der Wunschpreis der Verkäuferin unmöglich zu erzielen. Die Expertise veranschlagte für die Sitzgruppe einen Gesamtpreis von 4700 bis 5300 Euro.

Davon ließ sich Ute Schön jedoch nicht unterkriegen: Sie wollte es dennoch im Händlerraum versuchen. Dass sie dort jedoch eine bittere Enttäuschung erlebte, ahnte die Rentnerin zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das fehlende Alter der Möbelstücke wurde Ute Schön schließlich zum Verhängnis. Nicht einmal ein Gebot wurde seitens der Händlerinnen und Händler ausgesprochen – niemand war dazu bereit, der Kölnerin ihre Sitzgruppe abzukaufen.

„Das ist heftig“, brachte sie nach der mehr als ernüchternden Erfahrung im Händlerraum über die Lippen. Schließlich blieb der Verkäuferin nichts anderes übrig, als enttäuscht den Heimweg anzutreten.

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