„Bares für Rares“ Komplett verschätzt: Wert des Gemäldes sorgt bei Verkäuferin für Tränen 

Horst Lichter bei „Bares für Rares“ mit einem Gemälde.

Bei „Bares für Rares“ stehen regelmäßig wertvolle Gemälde zum Verkauf, wie auf diesem Symbolbild vom 24. November 2021.

Damit hätte niemand gerechnet bei „Bares für Rares“: Der Experte sorgt mit seiner Einschätzung eines Ölgemäldes bei einer Verkäuferin für Tränen.  

Eigentlich wollen Ute und Petra ihr Gemälde „ab 100 Euro aufwärts“ bei „Bares für Rares“ verkaufen. Als Experte Colmar Schulte-Goltz dann aber einen Schätz-Preis für das Ölgemälde nennt, fließen die Tränen. 

Das Paar aus der Nähe von Münster möchte in der aktuellen Ausgabe der von Horst Lichter moderierten Sendung ein Ölgemälde des Künstlers Alfred Ziethlow zum Kauf anbieten.

„Bares für Rares“: Schätzung übertrifft Erwartungen der Verkäuferin

Die Einschätzung des Experten klingt schon mal vielversprechend: „Der Zustand des Gemäldes ist im Großen und Ganzen gut, aber ausgerechnet in der Mitte gibt es einen Farbverlust, einen dicken Kratzer“, stellt Colmar Schulte-Goltz fest, beschreibt es aber dennoch als „handelsfähig“. 

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Wenn man den Ort benennen könne, wirke sich das gut auf den Wert des Gemäldes aus, fügt der Kunsthistoriker hinzu. Da auf dem Gemälde klar und deutlich die Stadt Münster zu erkennen ist, schätzt der „Bares für Rares“-Experte den tatsächlichen Preis auf 1500 bis 1700 Euro. 

  • Aktuell gibt es acht Experten und Expertinnen bei „Bares für Rares“.
  • Bislang traten insgesamt 15 Experten und Expertinnen in der ZDF-Show auf.
  • Jeder Experte und jede Expertin hat ein Spezialgebiet, in dem er oder sie besondere Kenntnisse besitzt.

„Bares für Rares“: Verkäuferin kommen die Tränen nach Einschätzung des Experten 

Die zwei Damen fallen daraufhin aus allen Wolken: „Da haben wir uns aber ganz schön vertan. Alles, was Colmar gesagt hat, war so positiv. Das ist unglaublich. So habe ich das Bild noch nie gesehen“, erzählt Petra überglücklich. Und Verkäuferin Ute kommen sogar die Tränen. 

Aufgeregt geht es für die beiden Münsteranerinnen jetzt zu den Händlern und Händlerinnen. Die sind völlig begeistert von dem im Jahr 1940 entstandenen Gemälde und treiben den Preis schnell in die Höhe. 

Schließlich legt Händler Wolfgang Pauritsch mit sage und schreibe 2.050 Euro das höchste Gebot ab und kann somit das spät expressionistische Gemälde absahnen.

„Das ist deutsche Perfektionslust. So eine enorme Tiefe und Farbe sieht man wirklich selten“, sagt der Auktionator über das Kunstwerk. 

Auch bei den beiden Damen ist die Freude groß: „Das ist wirklich unglaublich“, meint Petra, deren Erwartungen komplett übertroffen worden sind. Ihre Partnerin Ute kann ihr Glück auch kaum in Worte fassen und vergießt wieder ein paar Freudentränen. (jhd)  

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