„Leck mich de Söck“ Gegenstand bei „Bares für Rares“ löst Jubelstürme aus

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Horst Lichter und Kandidatin Birte Petersen-Pröls lassen das Goldarmband von Expertin Wendela Horz schätzen.

Köln – So einen hohen Betrag hat es schon länger nicht mehr bei „Bares für Rares“ gegeben. In der Ausgabe von Dienstag konnte Kandidatin Birte Petersen-Pröls (60) mal eben 1000 Euro mehr mit nach Hause nehmen, als sie sich erhofft hatte.

Die teuersten Verkäufe bei „Bares für Rares“ im ZDF

„Es ist ein Geschenk von meiner Mutter“

Sie brachte ein echtes Goldarmband mit zur Trödelsendung, die von Horst Lichter moderiert wird. Dieser war natürlich völlig aus dem Häuschen. „Leck mich in de Söck, datt is mal richtig dickes Gold“, war der Kultkoch mit dem Schnauzer völlig aus dem Häuschen. „Es ist ein Geschenk meiner Mutter an mich. Sie hat es selbst einmal geschenkt bekommen“, sagte Petersen-Pröls auf die Frage, woher das Schmuckstück denn stamme.

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„Wir haben einen schönen Goldwert“

Gute Nachrichten gab es dann von der Expertin Wendela Horz, die mal eben 2500 bis 2800 Euro für das goldene Armband aufrief. „Das ist ein Florentiner-Armband und erinnert mich ein bisschen an die Badezimmer der 1960er und 1970er Jahre. Da gab es die Florentiner-Fließen. Wir haben hier einen schönen Goldwert und es ist auch gut verarbeitet.“

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Das Objekt der Begierde: Das Goldarmband von Birte Petersen-Pröls

Mit der Prognose ging es dann zu den Händlern, wo vor allem Susanne Steeger hin und weg war. „Diese Bänder sind wieder ganz modern und werden auch als Goldanlage gekauft“, sagte sie und bot erstmal 2700 Euro. Letztendlich sicherte sich ihr „Kontrahent“ Julian Schmitz-Avila den Goldschatz für 3050 Euro. Eine Summe, die sich wirklich sehen lassen kann.

3050 Euro kommen zusammen

Und was macht man mit der stolzen Summe von 3050 Euro? Birte: „Ich würde mir gerne einen Ring bei meiner Freundin machen, sie ist Goldschmiedin. Und einen Teil würde ich gerne wieder spenden. Das mache ich immer so.“

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

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