„Bares für Rares“ Schmuck aus grünen Käfern bringt Hamburgerin dickes Essen

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Für den Käfer-Schmuck bekommt Elke mehr als zuvor gedacht.

Damit hätte Diplompsychologin Elke Becker aus Hamburg nicht gerechnet! Mit einem Schmuckset ihrer verstorbenen Schwiegermutter kam sie zu „Bares für Rares“ (ZDF, Montag bis Freitag, 15.05 Uhr).

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Schmuck aus grünen Käfern

Im Angebot: Ohrringe, Haarnadel, Collier, Armband und Krawattennadel aus grünen Käferpanzern. Für das Set aus Südamerika rechnete sie mit „höchstens 50 bis 100 Euro“. „Ich würde es auch für 30 Euro verkaufen“, so die bescheidene Hamburgerin.

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Elke aus Hamburg verkaufte das Schmuck-Set aus Südamerika für 280 Euro.

„Nur ein schönes Essen“ von Erlös

Denn eine große Anschaffung sollte aus dem Erlös nicht hervorgehen. „Nur ein schönes Essen.“

Laut Expertenmeinung soll der außergewöhnliche Schmuck 300 bis 400 Euro wert sein. „Das wird ein Essen“, war Becker überrascht.

280 Euro für das Schmuckset

Für 280 Euro verkaufte sie schließlich das Set in der Händlerrunde. „Es ist sehr gut für mich gelaufen. Ich habe weit mehr bekommen als ich vorher dachte.“

Adlige Zeichnungen

Auch für Hotelfachfrau Gerlinde Seuss aus Bayreuth lief es gut. Sie brachte sechs kleine Zeichnungen aus dem Jahre 1881 mit – gemalt von Marie Valerie von Österreich, der jüngsten Tochter von Kaiserin Sissi.

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Die sechs Skizzen von Marie Valerie von Österreich, der jüngsten Tochter von Kaiserin Sissi.

Und sie wusste ganz genau, was sie für die kleinen Skizzen verlangen kann. „Ein Auktionshaus in Wien hat mir 350 Euro zugesichert“, sagt Gerlinde.

Waldis 80-Euro-Markenzeichen

Laut Expertise sollen die Zeichnungen zwischen 180 und 300 Euro wert sein. In der Händlerrunde beginnt Walter „Waldi“ Lehnertz mit seinem typischen Erstgebot für höherwertige Objekte.

„Ich fange mal als Eifler an – der Österreicher kommt ja noch – mit 80 Euro.“

Skizzen für 400 Euro zurück nach Österreich

Wolfgang Pauritsch aus Österreich bietet 350 Euro. „Das gefällt mir schon ganz gut“, so Gerlinde. „Und es würde mir auch gefallen, wenn Sie die mitnehmen würden.“

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Gerlinde Seuss (l.) mit Horst Lichter und Expertin Heide Rezepa-Zabel (r.).

Am Ende einigen sich die beiden auf die glatte Summe von 400 Euro. Die Hotelfachfrau ist zufrieden. Denn mit Käufer Pauritsch gehen die Skizzen zurück nach Österreich.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwicklt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum , in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

(taff)

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