„Bares für Rares“ Nach schwerem Herzanfall: Horst Lichter klärt in neuer ZDF-Doku auf

Horst Lichter bei einem Check-up in der Klinik.

Mit 28 Jahren erlitt Horst Lichter einen Herzinfarkt. Seither hat er sein Leben und vor allem seine Lebenseinstellung verändert. Dennoch - die gründliche Untersuchung seines Herzens hat er immer wieder auf die Lange Bank geschoben. Nun macht er einen Check-up in der Klinik.

Horst Lichter nimmt in einer neuen ZDF-Dokumentation das menschliche Herz genauer unter die Lupe. Warum zählen Herzattacken zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, wie lassen sie sich möglichst verhindern? Der „Bares für Rares“-Moderator hat persönliche Motive für sein Engagement.

Horst Lichter, TV-Koch und Moderator der ZDF-Erfolgsshow „Bares für Rares“, wagt sich an eine Herzensangelegenheit: In der ZDF-Dokumentation „Horst Lichter: Mein Herz, mein Motor - Schicksal, Hoffnung, Heilung“ begibt er sich auf medizinische Spurensuche. Die Kernfrage darin: Warum zählt der Infarkt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland?

Lichter ist es ein persönliches Anliegen, Aufklärungsarbeit zu leisten: Im Alter von 28 Jahren überlebte er einen Herzanfall nur knapp. „Da ich selbst Erkrankungen hatte, hat es mich sehr gereizt zu sehen, wo die Medizin heute angekommen ist, was man machen kann, und wie es den Menschen in Behandlung geht“, erklärt der 60-Jährige. Er konsultiert im Film Ärzte und spricht mit Patienten und Patientinnen sowie mit Angehörigen von Erkrankten.

Horst Lichter: „Man muss Inspektionen, Wartungen und Pflege ernst nehmen“

Lichter ist überzeugt: „Man muss einfach die Inspektionen, Wartungen und Pflege ernst nehmen. Ich lebe seitdem bedeutend bewusster.“ Was bei seinen „Oldtimer-Schätzchen“ der Motor ist, sei beim Menschen das Herz. Auf seiner Reise durch die Welt der Herzmedizin trifft er in der ZDF-Doku unter anderem auf den Handwerker Armin, der – ähnlich wie der junge Lichter – alle Vorsicht außer Acht ließ und sich zu viel Stress auferlegte: Mit nur 20 Prozent verbliebener Herzleistung muss er sich einer Bypassoperation unterziehen.

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Mitgewirkt an der Dokumentation hat auch die Ärztin Dr. med. Yael Adler. Sie ist überzeugt: „In den nächsten fünf bis zehn Jahren kommen mehrere ‚Made in Germany‘-Innovationen auf den Markt, die weltweit Menschenleben retten und verlängern können“.

Forschende züchteten im Uni-Klinikum Hamburg Herzzellen, und in Schleswig-Holstein werde ein 3-D-Drucker entwickelt, der feine Blutgefäße für Bypassimplantate aus Biotinte erzeugen soll – Ersatzteile nach Maß also. Mit dem Film verbindet die Medizinerin die Hoffnung, „die Gesundheitskompetenz der Menschen auf unterhaltsame, spannende und verständliche Weise zu verbessern“.

Das ZDF zeigt „Horst Lichter: Mein Herz, mein Motor - Schicksal, Hoffnung, Heilung“ am Dienstag, 25. Oktober 2022, 20.15 Uhr. In der ZDF-Mediathek ist der Film am selben Tag bereits ab neun Uhr abrufbar. (tsch)

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