„Bares für Rares“ Horst Lichter über schlimmste Zeit seines Lebens – „jeder Tag war ein Kampf“

Horst Lichter im Savoy Hotel.

Horst Lichter, hier auf einem undatierten Foto im Savoy Hotel, hat über die schlimmste Zeit seines Lebens gesprochen.

Horst Lichter hat in seinem Buch „Ich bin dann mal still“ über die schlimmste Zeit seines Lebens gesprochen – dabei wurde der „Bares für Rares“-Moderator erstaunlich emotional.

Horst Lichter ist eine absolute Frohnatur. Der Kult-Moderator von „Bares für Rares“ begeistert seine Fans seit etlichen Jahren mit ansteckend guter Laune, doch so positiv war der 60-Jährige bei Weitem nicht immer.

In seinem Buch „Ich bin dann mal still“ berichtet Horst Lichter von der schlimmsten Zeit seines Lebens. „Jeder Tag war damals ein Kampf“, erzählt er und wird dabei erstaunlich emotional.

Horst Lichter emotional: „Das war so eine harte Zeit“

Es war um 1990 herum, als sich die damals noch junge TV-Bekanntheit an ihre Grenzen trieb. „Das war in der Zeit, in der ich meinen Laden angefangen habe, die Oldiethek“, schreibt Horst Lichter und ergänzt: „Gleichzeitig habe ich ja Frühschicht gemacht in der Fabrik. Ich musste um vier Uhr aufstehen, dann bin ich zur Arbeit gefahren, kam zurück in den Laden, in dem ich auch geschlafen habe. Ich hatte zu der Zeit ja keine Wohnung …“

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Die Erschöpfung und auch Verzweiflung wurde demnach immer größer. „Meine größte Angst war, dass ich mich morgens im Bett dazu entscheiden würde, dass ich liegen bleibe“, so der beliebte Entertainer. Er arbeitete zu dieser Zeit unaufhörlich, räumte nach seiner Schicht noch im Oldiethek-Restaurant auf, baute um – und machte Pfannkuchen für die Gäste. Das ging so lange, bis niemand mehr da war.

„Dann war es 23 Uhr, mal Mitternacht … Nach drei bis vier Stunden musste ich wieder aufstehen. Das war so eine harte Zeit“, erklärt die „Bares für Rares“-Ikone, die kurz davor stand, aufzugeben. „Ich habe oft morgens gedacht, wenn jetzt einer käme und sagen würde: ‚Komm, schluck' diese Pille und du kannst für immer liegen bleiben‘ ... ich glaube, ich hätte die Pille genommen“, gesteht er offen.

„Weißt du, wo man sagt: Dann lieber jetzt endgültig Ruhe haben, besser gar nicht mehr aufstehen“, fügt Horst Lichter an. Doch der Moderator verlor nie die Hoffnung auf bessere Zeiten – und es sollte sich noch bezahlt machen! Denn in seiner Oldiethek lernte er schließlich seine geliebte Ehefrau Nada (50) kennen.

Die beiden sind seit 2009 verheiratet und nach wie vor überglücklich. Horst Lichter bezeichnet sie als seinen „Anker“, der einen enormen Anteil daran hatte, dass der überarbeitete Jungspund wieder Freude empfinden konnte – und ihn letztlich zu dem gut gelaunten Unterhalter machte, der heute noch die Massen begeistert! (gr)

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