„Bares für Rares“ Harmloser Postkarten-Scherz – Horst Lichter kann da nicht lachen

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Die WM-Postkarte von Max Morlock wurde am Freitag (16. April) bei „Bares für Rares“ für 450 Euro verkauft.

Köln – Eigentlich verstehen Horst Lichter und seine „Bares für Rares“-Experten sich blendend. Auch ein oder zwei Späße dürfen ab und zu sein. Doch in der Folge am Freitag (16. April) trieb es Experte Sven Deutschmanek zu weit.

• „Bares für Rares“ läuft werktags um 15.05 Uhr auf ZDF
• Horst Lichter rauscht nach Scherz ab
• Verkäufer können einen super Preis erzielen

Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek durfte ein besonderes Stück unter die Lupe nehmen. Auf den ersten Blick wirkte es allerdings nicht spektakulär, sondern eher wie eine gewöhnliche Postkarte.

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„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter am 13. März 2021 bei der WDR-Talkshow „Kölner Treff“

Erst nach genauerer Untersuchung war der Wert zu erkennen. Die Karte war von der Nürnberger Fußballlegende Max Morlock verfasst worden. Und dass nur ein paar Tage vor dem WM-Endspiel 1954. Zusätzlich dazu haben mehrere Mitglieder der Nationalmannschaft sowie Nationaltrainer Sepp Herberger die Karte signiert. Ein absolutes Unikat.

„Bares für Rares“: Horst Lichter lässt Experten einfach stehen

Nachdem die Expertise abgeschlossen und die Händlerkarte vergeben waren, erlaubte sich Sven Deutschmanek einen kleinen Scherz.

Er setzte an, um sich neben den WM-Helden auf der Postkarte zu verewigen. Dies gefiel Lichter überhaupt nicht. „Ne, hörst du auf!“, fuhr er den Experten an und rauschte aus dem Bild. Oho, das wollte Deutschmanek bestimmt nicht erreichen.

„Bares für Rares“: Schock bei der Expertise

Für die signierte Postkarte hätten Wolfgang Traeg und seine Tochter Michaela gerne 200 bis 250 Euro erhalten. „Ich finde 200 bis 250 Euro schon echt frech“, lautete die Meinung des Experten zu dieser Vorstellung. Der Schock stand dem Vater-Tochter Gespann deutlich ins Gesicht geschrieben.

Doch schnell konnten sie aufatmen – die Expertise fiel deutlich höher aus. Aufgrund des Zustandes und der Signaturen wurde ein Preis von 500 bis 600 Euro angesetzt. Da widersprach niemand.

Am Ende wurde die Karte für 450 Euro verkauft. Obwohl dieser Preis leicht unter der Experteneinschätzung lag, waren Wolfgang Traeg und seine Tochter Michaela sehr glücklich mit dem Deal.

Wohin das Geld geht ist auch bereits klar: Michaela erwartet bald Nachwuchs und da eine Babyausstattung kein Schnäppchen ist, wird der Erlös dort investiert. (sf)

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