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„Das ist gestellt“ Händler packt aus: So läuft es bei „Bares für Rares“ wirklich ab

Haendler_Ahmed_Abou-Chaker

Händler Ahmed Abou-Chaker.

Er hat den absoluten Überblick, wie es bei der beliebtesten Nachmittagssendung im deutschen TV läuft. So geht es bei „Bares für Rares“ hinter den Kulissen ab. Das hat jetzt Gold-Händler Ahmed Abou-Chaker ausgeplaudert.

Gold-Händler Ahmed Abou-Chaker: „Kontakt ist tabu“

Bei „Bild“ gab er nun einen kleinen Einblick. Los geht es mit den Verkäufer-Schlangen in den Vorräumen. Verkaufen sie alle etwas? Oder sind es nur Komparsen, die das Bild etwas aufhübschen sollen? Abou-Chaker, der bereits viermal als Händler an der Show teilnahm, weiß nicht, woher sie kommen. Das sei alles gestellt, sagt er.

Kontakt zu den Experten gibt es nicht. Der ist strengstens untersagt. Abou-Chaker: „Absolut tabu. Wir schlafen sogar in unterschiedlichen Hotels.“

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Regeln gibt es auch für ihn und seine Händlerkollegen: „Wenn wir Händler kein passendes Wechselgeld haben – und deswegen die Aufnahmen gestoppt werden müssen – gibt‘s zehn Euro Strafe.“ Denn die Produktionsfirma will so wenig wie möglich Unterbrechungen in den Verkaufsräumen haben. Denn eins ist klar: Zeit ist Geld. Auch in der TV-Trödel-Show.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

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Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

(mja)

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