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„Bares für Rares“Bekanntes Kölner Produkt schafft es in die Sendung

Bares für Rares Kölnisch Wasser

Ein Kölner Produkt bei „Bares für Rares“.

Köln – Mit den Worten: „Wow! Das ist mal ein richtig schönes Werbeschild!“ begrüßte Horst Lichter seinen ersten Kandidaten der Sendung. Dieser hatte nämlich ein ganz besonderes Reklameschild eines Kölner Produktes dabei: Kölnisch Wasser. 

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Für 100 Euro vom Flohmarkt in Bonn

Viel Geld hat Kandidat Marco Leimbach (27) dafür allerdings nicht hingelegt. Vor fünf Jahren war er auf einem Flohmarkt in Bonn, wo er das Schild gekauft hat. Experte Sven Deutschmanek nahm Stellung zur Bekanntheit des Duftwassers: „Auf die Marke gehe ich jetzt nicht weiter ein. Die sollte eigentlich jedem ein Begriff sein. 4711 - echt Kölnisch Wasser als Werbetafel.“

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Das Schild ist sehr großformatig. Der Experte schätzte die Höhe auf 1,70 bis 1,80 Meter. 

Besonderes Druckverfahren

Bemerkenswert ist das Verfahren, wie das Schild hergestellt wurde. Bei diesem sogenannten „Hinter-Glas-Druckverfahren“ wird laut Experte Sven die Farbe hinter Glas aufgetragen und eine Schutzschicht hinzugefügt. Auf diese Weise sei das Motiv von außen nicht zu beschädigen.

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Horst Lichter und Experte Sven sind begeistert.

„Das Bild wird einfach von hinten auf Glas gedruckt und ist somit von vorne nicht angreifbar“, erklärte Sven. „Da kannst du kratzen wie du willst, da passiert nichts“, fügte er hinzu.

Abgesehen von kleinen Schäden war das Schild aus den 60er Jahren in einem fantastischen Zustand.

Bares für Rares Kölnisch Wasser Fokus

Die Reklametafel ist in einem hervorragenden Zustand.

„Bares für Rares“: Marco erwartete 250 Euro

Ist Marco Wunschpreis realistisch? Wenn es nach Sven geht, mehr als realistisch. Dieser schätzt einen Wert von 400 bis 500 Euro. Marco braucht dringend eine neue Waschmaschine. Mit der geschätzten Summe könnte er sich diesen Wunsch erfüllen.

Doch was sagen die Händler?

„Super erhalten“. „Das ist ja aus Glas!“: die ersten Stimmen vom Händlertisch waren mehr als positiv. Händler Jan Cizek machte mit 150 Euro den Anfang. Zügig zogen die anderen nach. Alle außer Händlerin Susanne Steiger boten mit.

Händler Walter Lehnertz aus der Eifel ließ nicht locker – „Das gehört zur Familie“. In einem Duell zwischen Cizek und Lehnertz ergatterte schlussendlich Lehnertz die Werbetafel für 530 Euro. Als kleines Dankeschön erhielt er von Marco noch eine Flasche Kölnisch Wasser.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwicklt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum , in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

(lje)