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„Bares für Rares“Expertise für Bild aus dem Zweiten Weltkrieg macht Verkäuferin sprachlos

Dr. Friederike Werner, Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling, Horst Lichter, Wendela Horz, Detlev Kümmel

Copyright: ZDF und Frank W. Hempel

Expertin Dr. Frederike Werner (l.), hier auf einem undatierten Pressefoto, bewertete das mitgebrachte Bild aus dem Jahr 1945 von Verkäuferin Tanja Prüll.

Aktualisiert

Überraschung bei „Bares für Rares“: Das mitgebrachte Bild von Verkäuferin Tanja Prüll war um einiges mehr wert als sie zunächst dachte.

Als Verkäuferin Tanja Prüll (49) den Schätzwert der Expertise hörte, konnte sie ihr Glück kaum fassen! Mit so einem Betrag hatte die gelernte Tierheilpraktikerin nicht gerechnet.

In der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ wollte Tanja das einstige Geschenk ihres Vaters, ein Bild, zu Geld machen – das gelang der 49-Jährigen am Ende mit Bravour.

„Bares für Rares“: Bild von 1945 ist einiges wert

Die mitgebrachte Antiquität der Verkäuferin sorgte bereits bei der Expertise für Herzklopfen: Expertin Dr. Friederike Werner (60) war ganz begeistert von dem Bild, welches aus dem Jahr 1945 stammt.

Mit dem Entstehungsjahr wird gleich die Besonderheit des Bildes deutlich. Der Maler Mac Zimmermann, schuf das Gemälde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Damals galt sein Wirken als entartet und es wurde ein Malverbot verhängt.

Dieses Bild ist also in aller Heimlichkeit von Mac Zimmermann im März 1945 geschaffen worden, wie die Expertin zu berichten wusste.

Dazu sei es ein sehr attraktives Gemälde von einer jungen Frau – und den Umständen entsprechend sehr gut erhalten. Verkäuferin Tanja Prüll wünschte sich schließlich einen Geldbetrag von 800 Euro für das Bild.

Als sie dann die Schätzung hörte, fiel sie aus allen Wolken: Laut Expertin Dr. Friederike Werner sei das Bild zwischen 4000 und 4500 Euro wert. „Wow“, so die 49-jährige Verkäuferin sprachlos.

Bei den Händlerinnen und Händlern sorgte das Bild schließlich ebenfalls für Begeisterung. Nachdem Händler Christian Vechel (47) mit einem Gebot von 1000 Euro startete, zog Händlerin Elke Velten-Tönnies (69) nach.

Letztendlich ging die Antiquität für 3500 Euro an die 69-jährige Händlerin. Damit war auch die Verkäuferin rundum zufrieden. So erhielt sie mehr als das vierfache ihres eigentlichen Wunschpreises.

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