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Warnung vor Horror-SzenarioSatelliten-Foto sorgt für Benzin-Angst

Dieses Satellitenbild, das am 2. März 2026 aufgenommen und veröffentlicht wurde, zeigt Schäden an der Raffinerie Ras Tanura von Saudi Aramco.

Copyright: AFP

Dieses Satellitenbild, das am 2. März 2026 aufgenommen und veröffentlicht wurde, zeigt Schäden an der Raffinerie Ras Tanura von Saudi Aramco.

Aktualisiert

Alarm an der Tanke! Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich zu und könnte die Spritpreise explodieren lassen.

Weltweit geht die Angst vor einer heftigen Ölkrise um. Grund dafür ist die eskalierende militärische Situation in der Nahost-Region. In Saudi-Arabien, einem der global bedeutendsten Ölproduzenten, wurde am Montag (2. März 2026) eine Raffinerie des Aramco-Konzerns infolge eines Drohnenangriffs von Flammen erfasst. Satellitenfotos zeigen die Lage dort, dunkler Qualm steigt auf. 

Die Situation ist extrem angespannt: Aktuell wagt sich kein Tanker mehr durch die Straße von Hormus. Diese gilt als wichtigste Öl-Passage der Welt. Die Furcht der Schifffahrtsunternehmen vor einem Angriff aus dem Iran ist einfach riesig. Üblicherweise werden dort pro Tag circa 20 Millionen Barrel Rohöl transportiert – das entspricht mehr als drei Milliarden Litern. 

„Jede Verknappung treibt den Ölpreis“

Für die Autofahrenden hierzulande könnten die Auswirkungen heftig werden. „Jede Verknappung treibt den Ölpreis. Das lässt die Benzinpreise hierzulande steigen“, erläutert Samina Sultan, Expertin für Außenhandel vom IW Köln laut „Bild“. Die Blockade sei der „Worst Case für Ölversorgung und -preise“.

Die Bilder zeigen Rauch, der nach einem Angriff aus der saudischen Ölraffinerie in der Ölförderanlage Ras Tanura in Saudi-Arabien aufsteigt. Das saudische Energieministerium teilte mit, dass einige Betriebe in der riesigen Raffinerie an der Golfküste stillgelegt worden seien.

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Die Bilder zeigen Rauch, der nach einem Angriff über der saudischen Ölraffinerie in der Ölförderanlage Ras Tanura in Saudi-Arabien aufsteigt. Das saudische Energieministerium teilte mit, dass einige Betriebe in der riesigen Raffinerie an der Golfküste stillgelegt worden seien.

Schon jetzt reagiert der Markt nervös: Die Kosten für ein Fass Rohöl (159 Liter) kletterten von 71 US-Dollar am Freitag auf 78 US-Dollar am Montag – ein Zuwachs von beinahe 10 Prozent in nur wenigen Tagen.

Kostet Benzin bald 2,30 Euro und mehr?

Und das könnte nur der Beginn eines Horror-Szenarios sein! In der Hauptstadt lag der Preis für einen Liter E10 am Montagmittag bereits zwischen 1,70 und 1,91 Euro. Aber der Handelsexperte Gerrit Heinemann (65) von der Hochschule Niederrhein erwartet sogar noch schlimmere Konsequenzen. Seine Vorhersage: „Binnen zwei Wochen könnte der Ölpreis auf mindestens 120 Dollar steigen – der Benzinpreis in Deutschland würde auf 2,30 Euro und mehr pro Liter klettern.“

Sollte die Blockade bei Hormus tatsächlich vier Wochen andauern, könnte ein Liter E10 laut dem Fachmann auf unglaubliche 2,60 Euro springen. Auch wer Diesel fährt, muss bangen: Dort könnte der Preis von derzeit 1,70 bis 1,90 Euro auf 2,20 Euro (bei zwei Wochen Stillstand) oder gar auf 2,50 Euro (bei vierwöchigem Stillstand) klettern. Doch nicht nur das Tanken wird teurer: Die Kosten für 100 Liter Heizöl schossen von unter 100 Euro am Freitag auf 120 Euro hoch – und das am Montagmorgen. Heinemann warnt, dieser Öl-Preisschock treffe die Wirtschaft „ins Mark“, da Öl für die Produktion und Logistik essenziell sei. Die Folge: teurere Waren und eine höhere Inflation drohen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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