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Experten warnenIrans Raketen könnten europäische Hauptstädte erreichen

Am 28. Februar 2026 ist über Dubai Rauch von der Abwehr einer iranischen Rakete zu sehen.

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Am 28. Februar 2026 ist über Dubai Rauch von der Abwehr einer iranischen Rakete zu sehen.

Aktualisiert

Die Krieg im Nahen Osten könnte sich bis zum europäischen Kontinent erstrecken, warnen Experten. Auf Zypern sind bereits Drohnen eingeschlagen.

Könnten Irans Langstreckenraketen auch europäische Hauptstädte erreichen? Vor diesem Szenario warnen aktuell mehrere Experten sowie das israelische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten. Auf X hat das Ministerium eine Karte gepostet und dazu geschrieben: „Die ballistische Kapazität des Iran reicht über den Nahen Osten hinaus. Das iranische Ayatollah-Regime bedroht den Weltfrieden.“

Auch laut dem ukrainischen Militäranalysten „Defense Express“ stelle die zunehmende Reichweite der iranischen Raketen und Drohnen eine direkte Sicherheitsherausforderung dar, die sich mittlerweile über den Nahen Osten hinaus bis auf den europäischen Kontinent erstrecke.

Angriff auf Stützpunkt in Zypern

Nachdem Teheran bereits mehr als 771 ballistische Raketen und 906 Drohnen bei Angriffen in der gesamten Region eingesetzt hat – darunter ein Drohnenangriff auf einen Stützpunkt der britischen Royal Air Force in Zypern – werden die Fähigkeiten der iranischen Langstreckenraketen von internationalen Verteidigungsanalysten genau beobachtet.

Die größte Sorge gelte insbesondere den Modellen „Khorramshahr“, „Sejjil“, „Ghadr“ und „Emad“. Diese Systeme weisen laut Experten Reichweiten von etwa 2.000 Kilometern auf. Die „Khorramshahr“ zeichne sich besonders durch ihren massiven 1.800 Kilogramm schweren Sprengkopf aus. Einige Fachleute gehen davon aus, dass sich die Reichweite der Rakete auf bis zu 3.000 Kilometer erhöhen ließe, wenn die Nutzlast reduziert würde.

„Khorramshahr“ könnte Reichweite von 3000 Kilometern erreichen

Heißt: Von Startplätzen im Nordwesten Irans aus könnten diese Raketen mehrere europäische Länder erreichen. Laut „Defense Express“ befinden sich Länder wie Griechenland, Bulgarien, Rumänien, die Ukraine und Moldawien in Reichweite. Erreicht die „Khorramshahr“ eine Reichweite von 3.000 Kilometern, würde sich der Bedrohungsbereich erheblich erweitern und auch europäische Hauptstädte wie Berlin und Rom umfassen.

Doch würden Irans Raketen überhaupt in Europa ankommen? Obwohl die theoretische Reichweite der Waffen beträchtlich ist, ist Europa durch ein hoch entwickeltes Verteidigungsnetzwerk geschützt. Dazu gehören das US-amerikanische Aegis-Ashore-Raketenabwehrsystem in Rumänien und Polen sowie die im Mittelmeer stationierten Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse. Zudem würde ein iranischer Angriff laut Experten dadurch erschwert, dass die Raketen die Luftverteidigungszonen des Irak, Syriens, Jordaniens oder der Türkei durchqueren müssten. (mg)

Urlauber und Urlauberinnen genießen die Sonne am Strand in Dubai. Der AFP-Fotograf machte das Foto am 2. März 2026.

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