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Neuer Armuts-Rekord13,3 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut

Wenig Geld für Schulhefte und Buntstifte

Copyright: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Viele Familien mit Kindern müssen mit wenig auskommen. (Symbolfoto)

Armuts-Bericht schockiert: Die Lage war noch nie so schlimm

Eine Nachricht, die schockiert und wütend macht. In Deutschland ist die Armut auf einem nie dagewesenen Niveau. Für Millionen von Bürgern ist der Alltag ein harter Kampf. Die Lage war noch nie so schlimm.

Die Fakten sind erschütternd: Eine aktuelle Publikation des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zeigt, dass 13,3 Millionen Bürger hierzulande von Armut betroffen sind. Diese Zahl macht einen Anteil von 16,1 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Die Organisation bezeichnet dies als eine bittere neue Bestmarke, da die Zahl der Betroffenen niemals höher lag.

Aber wann ist man eigentlich „arm“? Wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verfügt, wird offiziell als arm oder armutsgefährdet eingestuft. Bei einer einzelnen Person lag diese Schwelle kürzlich bei 1.446 Euro netto monatlich. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen sowie zwei Kindern unter 14 Jahren wurde ein Einkommen unter 3.036 Euro als Armutsgrenze angesehen.

Deutschland zerfällt: Wo die Armut am schlimmsten ist

Nachdem die Raten zwischen 2020 und 2023 sogar etwas sanken, meldet die Organisation jetzt eine „negative Trendwende“. Das Land ist tief gespalten. In Bayern (12,6 Prozent) und Baden-Württemberg (13,2 Prozent) sind die Zahlen am niedrigsten, doch in anderen Teilen Deutschlands ist die Situation katastrophal.

An der traurigen Spitze steht Bremen, wo die Quote bei 27,5 Prozent liegt. Direkt danach kommen Sachsen-Anhalt (21,3 Prozent) und die Metropolen Hamburg (18,9 Prozent) und Berlin (18,7 Prozent). Auch hier bei uns im Westen gibt es Gegenden, die es hart trifft, darunter Trier (21,4 Prozent), Weser-Ems (20,8 Prozent) und der NRW-Bezirk Arnsberg (19,6 Prozent).

Senioren, Singles, Alleinerziehende: Wer besonders leidet

„Der Lebensabend droht zur Armutsfalle zu werden“, so die eindringliche Mahnung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Diese düstere Einschätzung wird von den Fakten bestätigt: Beinahe jeder fünfte Mensch über 65 leidet unter Armut.

Aber auch für andere ist die Situation extrem schwierig. Die Quote bei Menschen, die alleine leben, erreicht schockierende 30,3 Prozent. Bei alleinerziehenden Elternteilen sind es 28,9 Prozent. Personen mit geringer Qualifikation sind mit 29,1 Prozent ebenfalls besonders häufig betroffen.

Überraschender Fakt: 70 Prozent der Betroffenen sind Deutsche

Die Verfasser der Studie stellen fest: „Armut nimmt insbesondere dort zu, wo strukturelle Benachteiligungen bestehen“. Dies trifft vor allem auf Personen mit niedrigem Bildungsgrad oder erschwertem Zugang zum Berufsleben zu. Vier von fünf Menschen in Armut gehen keiner Arbeit nach. Ein Fakt, der viele erstaunen wird: 70 Prozent der armen Menschen besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Das führt bei zahlreichen Familien zu extremer Geldnot. Bei 6,9 Prozent der Menschen war das Budget im letzten Jahr so knapp, dass es nicht für die Deckung der laufenden Ausgaben reichte. Oft blieben Rechnungen für Energie unbezahlt, und die Anschaffung eines neuen Haushaltsgeräts wie Kühlschrank oder Herd war völlig undenkbar. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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