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Entwarnung an der KasseTrotz Iran-Krieg bleiben die Preise für Lebensmittel stabil

Lebensmittel

Copyright: Marcus Brandt/dpa

Die Preise für Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zuletzt jedoch nicht mehr so stark.

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Iran-Krieg: Steigen jetzt auch die Preise im Supermarkt?

Der Iran-Konflikt treibt die Kosten für Energie und Sprit für deutsche Verbraucher nach oben. Bei Nahrungsmitteln ist eine solche Entwicklung aber noch nicht zu spüren, wie eine Auswertung des Marktforschungsunternehmens NIQ ergibt. Bei Gütern des täglichen Bedarfs (FMCG), zu denen Lebensmittel und Kosmetikartikel zählen, sind demnach bisher keine deutlichen Preisaufschläge zu verzeichnen. Der Preis für eine durchschnittliche Packung bleibt seit dem Kriegsbeginn Ende Februar 2026 mit 2,01 bis 2,08 Euro bemerkenswert stabil.

„Bislang bleibt der FMCG-Markt deutlich stabiler als beispielsweise zu Beginn des Ukraine-Kriegs“, sagte NIQ-Markenexperte David Georgi. Die deutsche Volkswirtschaft hänge dieses Mal nicht so direkt von den betroffenen Energie- und Rohstoffströmen ab. Aus diesem Grund würden sich mögliche Belastungen aktuell eher indirekt und mit Verzögerung auswirken. Die Folgen für die Preise in Supermärkten und Drogerien seien laut Georgi noch überschaubar.

Düngerpreise klettern wegen Krieg in die Höhe

Die Teuerungsrate in Deutschland kletterte im April auf 2,9 Prozent – das ist der höchste Stand seit Januar 2024. Die Kosten für Lebensmittel stiegen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat allerdings nur um 1,2 Prozent an. Im Zeitraum von Februar bis April sind in den Aufzeichnungen des Bundesamtes höchstens bei Gemüse einige stärkere Preisschwankungen zu sehen. So wurden zum Beispiel Blumenkohl, Wirsing und Kohl sowie Tomaten und Kartoffeln merklich teurer, während Gurken, Kürbisse, Auberginen und Mais billiger zu haben waren. 

Das habe aber vor allem ernte- und wetterabhängige Gründe und sei keine Folge des Krieges, erklärt Ursula Schockemöhle von der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft. Bei Düngemitteln ist jedoch als Konsequenz des Konflikts ein Kostenanstieg festzustellen. Da viele Hersteller aber ihre Lager gefüllt haben, wird sich dieser Kostenschub erst im nächsten Jahr vollständig auf die Preise auswirken. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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