Wegen des Niedrigwassers können Schiffe auf dem Rhein nur mit weniger Ladung fahren. Der NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer will, dass die Fahrrinne weiter ausgebaut wird.
Kaum noch WasserNRW fordert Fahrrinnen-Ausbau beim Rhein

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NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) fordert vom Bund, den weiteren Ausbau der Fahrrinne zu finanzieren.
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Die wochenlange Trockenheit hat zur Krise geführt: Der Rhein hat kaum noch Wasser! Angesichts des Niedrigwassers hat der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) den Bund aufgefordert, das Geld für den weiteren Ausbau der Fahrrinne zwischen Duisburg und Köln bereitzustellen.
Maßnahmen zwischen Duisburg und Krefeld sind umgesetzt
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung könne den baureifen zweiten Abschnitt zwischen Krefeld und Düsseldorf nicht umsetzen, weil die Bundesregierung 2025 die Mittel dafür gestrichen habe, sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur.
„Wir erwarten, dass der Bund die Mittel kurzfristig zur Verfügung stellt, damit gebaut und weiter geplant werden kann.“ Der Bund müsse seiner Verantwortung für die Bundeswasserstraße Rhein gerecht werden, sagte Krischer. Dies werde NRW auch bei einer für den 4. September geplanten „Länder-Konferenz Rhein“ mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg einfordern.

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Oliver Krischer will auch gemeinsam mit den anderen Rhein-Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg Druck machen.
Der Ausbau der Fahrrinne soll den Rhein auch bei Niedrigwasser besser schiffbar machen. Nach Angaben des Ministeriums sollen dafür unter anderem an einzelnen Stellen große Steine entfernt werden, die in die Fahrrinne ragen. Dadurch könnten Schiffe bei niedrigem Wasserstand mit größerer Ladung fahren, ohne auf Grund zu laufen.
Auf dem ersten Bauabschnitt zwischen Duisburg und Krefeld seien die Arbeiten bereits umgesetzt worden. Die Maßnahmen für den dritten Abschnitt zwischen Düsseldorf und Köln seien noch in Planung.
„Der Rhein war immer die Lebensader unserer Industrie“, sagte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne). „Jetzt muss er auch zu einem Symbol dafür werden, wie wir unseren Industriestandort an den Klimawandel anpassen: pragmatisch, technologieoffen und im Einklang mit der Natur.“ (dpa)

