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Ein Land, ein LohnNach 35 Jahren gilt auf dem Bau in Ost und West der gleiche Lohn

Baustelle in Hamburg

Copyright: Georg Wendt/dpa

Auf den deutschen Baustellen gilt ab April ein bundesweit einheitliches Tarifgefüge.

Die Lohn-Mauer auf dem Bau ist nach 35 Jahren Geschichte.

Darauf haben viele gewartet: Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands kommt ab dem 1. April die Lohngleichheit auf Baustellen in Ost und West. Damit die Kluft komplett verschwindet, klettern die Einkommen im Osten um 5,3 Prozent, was deutlich mehr ist als die 3,9 Prozent Zuwachs im Westen.

Gewerkschaft jubelt über Meilenstein: „Ein Land – ein Lohn“

Die IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) sieht darin einen echten Durchbruch. Ihr Vize-Chef Carsten Burckhardt nannte die Umsetzung einen geschichtlichen Erfolg, wie die „dpa“ meldet. In einer Mitteilung wird er mit den Worten zitiert: „Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gilt endlich: Ein Land – ein Lohn, ein Gehalt. Mit der vollständigen Angleichung der Einkommen in Ost und West wird eine jahrzehntelange Ungleichbehandlung beendet“.

Dieser Durchbruch war aber kein Geschenk. Mit enormer Ausdauer hat die Gewerkschaft dafür gekämpft. Ein fast dreiwöchiger Arbeitskampf ging der Vereinbarung voraus. Die Anpassung stellt den dritten Schritt des Tarifabkommens von 2024 dar.

Was ändert sich für die Bauarbeiter in Köln und Umgebung?

Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Gegend ist das ebenfalls eine Top-Meldung. Bundesweit sind circa 920.000 Menschen im Baugewerbe beschäftigt, davon über 600.000 nur im Westen. Die neue Vereinbarung kommt allen zugute. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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