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Explosion im Nato-HafenUkrainische Seedrohne sprengt sich in Rumänien selbst in die Luft

Ukraine-Krieg - Ukrainische Seedrohne

Copyright: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Eine fehlgeleitete ukrainische Seedrohne ist im Hafen der rumänischen Stadt Constanta explodiert. (Archivbild)

Drama im Nato-Hafen: Ukrainische Seedrohne explodiert

DRAMA IN RUMÄNIEN Ukrainisches Wasser-Geschoss detoniert in Nato-Hafen Gänsehaut-Moment in Constanta! Im Hafen am Schwarzen Meer hat eine ukrainische Seedrohne, die von ihrem Kurs abkam, eine Detonation ausgelöst. Glück im Unglück: Weil die Verantwortlichen schnell handelten und das Areal evakuierten, gab es keine Verletzten.

Auf der Social-Media-Plattform X gab ein Vertreter des Außenamts der Ukraine die Bestätigung für den Zwischenfall. Laut seiner Darstellung verlor das mit Sprengstoff bestückte Fluggerät wegen russischer Störungsmanöver die Kontrolle und geriet auf Abwege. Die Seestreitkräfte der Ukraine hätten die rumänischen Kollegen jedoch frühzeitig in Kenntnis gesetzt.

Nach Drohnen-Fund: Hafen sofort evakuiert

Als das unbemannte Wasserfahrzeug gesichtet wurde, reagierten die zuständigen Stellen in Constanta ohne Zögern: Sie lösten Alarm aus und veranlassten die komplette Evakuierung des Schwarzmeerhafens. Die Detonation ereignete sich just in dem Moment, als rumänische Streitkräfte versuchten, das Gerät zu entschärfen, so eine Mitteilung aus dem Verteidigungsressort.

Ein Fachmann für Militärfragen erläuterte der Nachrichtenagentur Mediafax den heiklen Mechanismus: Solche Drohnen-Typen zerstören sich selbst, wenn der Kontakt zum steuernden Personal abbricht. Diese Information unterstreicht die enorme Gefahr der Lage.

Detonation hinterlässt Schäden an Schiff und Gebäude

Auch wenn keine Menschen zu Schaden kamen, hatte die Detonation materielle Konsequenzen. Der Präfekt des Bezirks Constanta, Adrian Picoiu, teilte Mediafax mit, dass sowohl ein Schiff als auch ein Lagergebäude durch die Wucht der Explosion in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Dieser Zwischenfall macht schmerzlich bewusst, wie dicht der Krieg an die eigene Haustür rückt. Das Nato-Land Rumänien hat eine gemeinsame Grenze von etwa 600 Kilometern Länge mit der Ukraine. Seit mehr als vier Jahren leistet es dem Nachbarstaat Beistand im Verteidigungskampf gegen die russische Invasion. Es ist nicht der erste Übergriff des Konflikts auf rumänisches Staatsgebiet. Schon früher verletzten russische Drohnen wiederholt den Luftraum des Landes. Der bislang gravierendste Vorfall ereignete sich in Galati, als ein solches Flugobjekt in ein Wohngebäude krachte, ein Feuer entfachte und zwei Anwohner Verletzungen davontrugen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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