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Ernstfall an Russlands GrenzeNeue Panzerbrigade absolviert erste Gefechtsübung in Litauen

„Freedom Shield 2026“ Übung der Panzerbrigade 45

Copyright: Kay Nietfeld/dpa

„Freedom Shield 2026“ Übung der Panzerbrigade 45

Deutsche Panzer üben den Ernstfall nahe der Belarus-Grenze.

Klare Ansage an den Kreml! In Litauen hat die frisch aufgestellte deutsche Panzerbrigade ihre erste große Kampf-Übung durchgeführt. Ein Meilenstein auf dem Weg zur vollen Einsatzbereitschaft, wie der Kommandeur, Brigadegeneral Christoph Huber, auf dem Truppenübungsplatz Pabrade gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte. Er betonte: «Dabei lernen wir natürlich von dem, was wir sehen in der Ukraine

Die Stationierung der Kampftruppe ist eine direkte Antwort Berlins auf die zunehmende Aggressivität Moskaus. Das Ziel ist klar definiert: Bis zum Jahr 2027 muss die Einheit mit ihren 4.800 Soldatinnen und Soldaten sowie 200 zivilen Kräften ihre vollständige Einsatzfähigkeit erreichen. Die Brisanz der Lage wird durch die Geografie verdeutlicht: Der baltische Staat teilt eine Grenze mit Belarus, einem engen Verbündeten Russlands, und der russischen Exklave Kaliningrad an der Ostsee.

Huber machte die strategische Ausrichtung deutlich. Er sagte: «Für uns als Panzerbrigade 45 «Litauen», als Teil der 10. Panzerdivision, ist es ganz, ganz wichtig, dass wir uns auf mögliche Konfliktszenarien, Gefechtsszenarien der Zukunft vorbereiten, nicht auf den Krieg der Vergangenheit.»

Manöver «Freedom Shield 2026» in vollem Gange

Am Mittwoch startete in Pabrade die entscheidende Phase des Manövers. Bei der Übung mit dem Namen «Freedom Shield 2026» probt die erst im Vorjahr offiziell gegründete Panzerbrigade zum ersten Mal den Ernstfall auf litauischem Territorium. Um für moderne Gefechtslagen gewappnet zu sein, kommen dabei auch über 300 Drohnen der Bundeswehr zum Einsatz.

Für dieses Großmanöver wurden beeindruckende Kräfte mobilisiert: Ungefähr 2.900 Soldatinnen und Soldaten, von denen allein circa 2.300 aus Deutschland stammen, sowie etwa 800 Fahrzeuge aus insgesamt acht Nato-Ländern sind vor Ort. Das Pikante an der ganzen Sache: Der Übungsplatz befindet sich nur knappe 15 Kilometer von der belarussischen Grenze entfernt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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